10 Wochen alter Ayden wurde zu Tode gequält – Hinter diesen Mauern spielte sich Anfang des Jahres ein unfassbares Drama ab.

Herne – Eine braune Wohnungstür in einer Stahlzarge zwischen weiß verputzten Wänden. Eine von 22 Türen eines grauen Hochhauses. Doch hinter dieser spielte sich Anfang des Jahres ein unfassbares Drama ab.

Hier soll ein junger Vater (30) seinen neugeborenen Sohn so schwer misshandelt haben, dass er Wochen später im Krankenhaus starb!

Ayden war sieben Wochen alt, als die Eltern am 7. Januar einen Krankenwagen alarmierten. Ein Nachbar: „Der Notarzt kam, das wurde mit dem Rettungswagen in die Klinik gefahren.” Die Eltern fuhren mit den Schwiegereltern hinterher.

In der Notaufnahme der Schock: Das Baby schwebte in akuter Lebensgefahr! Die Ärzte schöpften Verdacht, schalteten die Polizei ein. Die Ermittler nahmen Patrick K. noch am gleichen Abend fest – ebenso wie seine Frau Silke (32). Drei Wochen später verlor der Junge in einer Spezialklinik den Kampf um sein Leben.

Die Ermittlungen laufen noch, der Vater muss mit einer Anklage wegen Totschlags rechnen. „Wir prüfen auch, ob Mord als Tatvorwurf in Frage kommt”, so Bachmann.

Die Eltern von Silke sind fassungslos. „Der Schwiegersohn hat einen normalen Eindruck gemacht. Meine Tochter hat ihn erst vor sieben Monaten geheiratet”, sagt Aydens Oma.

Sie wollen jetzt dafür sorgen, dass das Enkelkind ein schönes Begräbnis bekommt.

Dass ihre Tochter im Gefängnis ist, können die beiden nicht verstehen. „Sie hat doch nichts gemacht.” Genau das wirft ihr auch der Staatsanwalt vor – Kindesmisshandlung durch Unterlassen. Fluchtgefahr.

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