Prozeßbeginn am Dresdner Landgericht nach drei Jahren – Mutmaßlicher Kinderschänder 3 Jahre verhandlungsunfähig

Dresden – Seit drei Jahren ist die Anklage fertig, doch erst jetzt beginnt vor dem Dresdner Landgericht die Verhandlung gegen einen mutmaßlichen Kinderschänder.

Hans Jürgen P. (58) soll laut Anklage seine Tochter (heute 29) von 1997 bis 2001 in 214 Fällen sexuell missbraucht und vergewaltigt haben.

Der Prozess war schon zweimal angesetzt, doch der Angeklagte ließ sich jedes Mal die Verhandlungsunfähigkeit wegen einem Bandscheibenvorfall vom Arzt attestieren.
Auch Montag mussten wiederholt Pausen gemacht werden, damit sich der Weinhändler die Füße vertreten konnte.

Die Taten endeten mit der Trennung der Eltern 2001, aber erst 2012 zeigte eine Freundin der Tochter, die angeblich selber vom Angeklagten betatscht worden sein soll, den Vater an.

Hans-Jürgen P. streitet ab, seine Tochter im Alter von 10 bis 14 Jahren missbraucht zu haben: „Ich habe nichts zu gestehen.“

Der Prozess geht weiter.

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