Das Drama um das Neugeborene geschah am Flughafen Köln/Bonn. – Baby auf Kölner Flughafen-Klo erstickt – Studentin (28) wird wegen Totschlags angeklagt –

Köln – Im Fall der mutmaßlichen Kindstötung am Köln-Bonner Flughafen hat die Staatsanwaltschaft gegen eine 28-jährige Studentin Anklage wegen Totschlags erhoben.

Ein Gerichtssprecher bestätigte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ den Eingang der Anklage beim Schwurgericht.

Die Mutter soll das Kind auf einer Flughafentoilette geboren und den Säugling direkt nach der Geburt dort erstickt haben.

Rückblick – Was im November 2016 geschah

Sie (28) kam fröhlich mit ihrem Freund (25) aus dem Spanien-Urlaub. Doch auf dem Weg zum Auto bekam die hochschwangere Beate G. (Name geändert) aus Siegen plötzlich heftige Wehen.

Sofort schleppte sie sich auf die Toilette im Flughafen, wo sie nur Sekunden später bei einer Spontangeburt ein Baby zur Welt brachte.

Was dann geschah, ist kaum zu verstehen – und eine Mordkommission versucht die Hintergründe nun zu klären!

Kurz darauf soll die Mutter, so die bisherigen Untersuchungsergebnisse, die Hand auf den kleinen Mund des Baby gelegt und gleichzeitig die Nase zugehalten haben, bis ihr Kind nicht mehr atmete.

Warum sie das tat, ist unklar. Denn der Säugling war voll lebensfähig und normal ausgetragen.

Totes Neugeborenes in Reisetasche gepackt

Gemeinsam wickelten die Eltern den kleinen Körper in eine Jacke und verstauten ihn in einer Reisetasche. Während die 28-Jährige weiter nach der Geburt blutete, fuhr der junge Vater mit dem Baby davon – zur gemeinsamen Wohnung nach Siegen.

Die 28-Jährige rief selbst um Hilfe. Zwei DRK-Sanitäter vom Flughafen eilten herbei. Die Frau erklärte ihnen, sie habe vor vier Wochen eine Fehlgeburt erlitten und habe jetzt Nachblutungen

Lügengeschichte fliegt im Krankenhaus auf

Wenig später traf die Besatzung eines Rettungswagens ein und brachte Beate G. in die Uni-Klinik. Dort log die 28-Jährige ebenfalls. Doch die Ärztin fiel nicht darauf rein. „Ihr war klar, dass die Frau erst kurz zuvor entbunden haben muss“, so Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer.

Grusel-Fund in Siegener Wohnung

Schließlich gestand Beate G. die Geburt am Flughafen, als die Klinik die Polizei alarmierte. Eine Streifenbesatzung fuhr auch zur Siegener Wohnung – und machte dort den grausigen Fund. In der Tasche lag der tote Säugling.

Nach dem Obduktionsergebnis geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Frau das Neugeborene getötet hat. Am Montagabend wurden Haftbefehle gegen die Eltern beantragt. der Mutter wurde dieser am Krankenbett verkündet.

Der Frau wird demnach Totschlag vorgeworfen, ihrem Partner Totschlag durch Unterlassung.

Wann der Prozess stattfindet, ist noch offen. „Wir werden alles tun, die bei Haftsachen üblichen gesetzlichen Fristen einzuhalten“, sagte der Jurist. Demnach könnte das Verfahren frühestens im Mai oder Juni beginnen.

Gegen den Lebensgefährten, unter dessen Bett später die Leiche gefunden wurde, wird noch gesondert ermittelt.

 

 

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