Hat Mutter Sohn missbraucht? Ja, sagen Richter

Hat sie ihren 7-jährigen Sohn nackt fotografiert, um die Bilder dann aus Geldnot zu verkaufen? Das Amtsgericht Günzburg sagt ja und verurteilt die Mutter wegen sexuellen Missbrauchs zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Eine Gefängnisstrafe wollten die Richter nicht, da dadurch der Junge nochmals bestraft werden würden, so ein Gerichtssprecher. Die Mutter sagte, ihr Kind hätte die Fotos freiwillig gemacht. Sie muss nun die Auflagen vom Jugendamt weiter befolgen und 1.500 Euro Strafe an den Kinderschutzbund Günzburg zahlen, sozusagen als Wiedergutmachung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Meldung vom 23.05.2017:

Am Amtsgericht Günzburg hat am Morgen der Kinder-Missbrauchs-Prozess gegen eine Mutter begonnen. Die 43-Jährige soll im Jahr 2015 ihren damals siebenjährigen Sohn nackt fotografiert und die Bilder dann einer Internet-bekanntschaft geschickt haben. Der Mann wollte ihr dafür 1.000 Euro geben. Erhalten hat sie das Geld nicht. Gegen den Mann läuft ebenfalls auch schon ein Verfahren.

Stand 8 Uhr:

Eine Mutter ist in Geldnot und fällt offenbar auf einen Betrüger rein. Heute steht sie vor dem Amtsrichter in Günzburg wegen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern. Die damals 41-jährige Frau aus Dürrlauingen muss sich im Oktober 2015 in einer wohl finanziell ausweglosen Situation befunden haben, als ihr ein vermeintlicher Kreditanbieter im Internet ein Angebot unterbreitet: Die Frau soll ihren 7-jährigen Sohn erst angezogen und später nackt posierend fotografieren. Durch 370 übermittelte Fotos würde sie dann 1.000 Euro verdienen. Die Fotos schickte sie dem Mann, das Geld hat die Angeklagte allerdings nicht gesehen.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*