Der Fall Marcel Heße: Schwester sagt vor Gericht aus – Für seine Schwester Sandy Heße ist er ein Monster

Noch bevor Marcel Heßes Schwester Sandy (22) am Donnerstag im Prozess gegen ihren Bruder, den Herne-Killer, aussagen wird, äußerte sie sich in einem Interview dazu, wie sehr sie ihren kleinen Bruder verabscheut.

„Da sitzt ein Dämon, ein Monster“, sagte sie zur „Bild“. „Für mich ist er kein Bruder mehr“, so die 22-Jährige weiter. „Diese Kälte, die er allen zeigen will, ist inszeniert. Er will jemand sein, aber er ist Niemand.“

Sandy Heße glaubt ihrem Bruder nicht

Sie glaubt Marcel Heße nicht, dass er vor dem Mord an Jaden, dem neunjährigen Nachbarsjungen und seinem Freund Christopher (22) versucht hat, sich selbst umzubringen.

„Ich bin sicher, dass er das alles inszeniert hat um Aufmerksamkeit zu bekommen.“ Sandy nennt ihren Bruder nur noch den „Affen“. Seinen Namen nimmt sie nicht in den Mund.

Dabei wären sie einmal eine ganz normale Familie gewesen – aber das sei lange her: „Als Kinder haben wir oft zusammen gespielt“, sagt sie. So, wie ganz normale Geschwister. „Wir waren zusammen auf dem Spielplatz, haben mit Lego-Bausteinen gespielt. Am liebsten haben wir Städte aus Bausteinen entworfen.“

Ab dem Grundschulalter wurde Marcel Heße komisch

Ab dem Grundschulalter wurde Marcel Heße jedoch „komisch“, so die 22-Jährige. Er habe kaum noch gesprochen, nur noch am PC gesessen und kaum Freunde gehabt.

Auch zum Kaffeetrinken bei den Nachbarn kam er nie mit. Daher kannte Sandy Jaden. Den Jungen, den ihr Bruder mit etlichen Messerstichen tötete. „Jaden war der liebste Junge, den ich je kennengelernt habe“, so Sandy.

Christopher, den Marcel ebenfalls tötete, als er ihm auf die Schliche kam, kannte sie nicht.

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