Jadens (†9) verzweifelter Kampf um sein Leben – Gegen die Messer-Angriffe des Herne-Killer Marcel Heße hatte er jedoch keine Chance

Bochum – Der Prozess gegen Herne-Killer Marcel Heße (19). Wie jetzt vor Gericht herauskam, wehrte sich sein erstes Opfer Jaden (†9) verzweifelt gegen die Messer-Angriffe des Killers – doch er hatte keine Chance.

► Jaden starb schließlich an einem Stich in den Kopf. Das sagte eine Rechtsmedizinerin am Donnerstag im Prozess gegen Marcel Heße vor dem Bochumer Schwurgericht aus.

Doch der Killer hörte einfach nicht auf: Viele der insgesamt 52 Stiche habe er Jadens Körper erst nach dem Tod des Jungen zugefügt.

 Mit Hilfe eines Stiftes demonstrierte sie, wie der Neunjährige in die Messerklinge griff. Sie geht jedoch davon aus, dass der Tod sehr schnell eintrat.

„Bei Christopher hat es dagegen eher lange gedauert, mindestens viele Minuten“, sagte die Rechtsmedizinerin über Marcel Heßes zweiten Mord an seinem früheren Schulfreund (†22). „Er hat viele nicht lebensbedrohliche Verletzungen. Es war ein deutlich längerer Todeskampf als bei Jaden, es wurden auch Knochen durchstoßen, vermutlich hatte er intensive Schmerzen.“

Auch auf Christopher stach der Killer noch weiter ein, als das Opfer längst tot war.

Marcel Heße hat über seinen Verteidiger bereits eingeräumt, im März zunächst den Nachbarsjungen Jaden und anschließend seinen ehemaligen Schulfreund Christopher erstochen zu haben. Das Motiv soll laut Anklage unter anderem Mordlust gewesen sein.

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