Kita-Kinder in Viersen NRW misshandelt? Mitarbeiterin vor Gericht

Eine Mitarbeiterin einer Kita im nordrhein-westfälischen Viersen muss sich vor Gericht verantworten. Ihr wird vorgeworfen, die Kinder misshandelt zu haben. Sie soll ihnen die Stühle weggenommen und die Köpfe zum Essen festgehalten haben.

Als Erzieherin in der Kita braucht man mit Sicherheit gute Nerven. Das tägliche Miteinander ist ein drunter und drüber und nicht immer machen die Kinder, was man gerade von ihnen verlangt. Doch nun wird einer Erzieherin einer Kita in Viersen, Nordrhein-Westfalen, vorgeworfen, ihre Stellung missbraucht und die Kinder misshandelt zu haben.

Kinder in Kita in Viersen misshandelt?

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, soll die 33-Jährige einem Kind den Kopf festgehalten und es dann zum Essen gezwungen haben. Einem anderen Kind wiederum soll sie während des Stuhlkreises den Stuhl weggenommen haben, so dass dieses 15 Minuten stehen musste.

Kita-Mitarbeiterin in Viersen vor Gericht

Ob ihre Handlungen vertretbar sind oder ob eine Straftat vorliegt, dass muss nun das Amtsgericht in Viersen klären. Die Staatsanwaltschaft fordert, einen Strafbefehl von 100 Tagessätzen zu je 20 Euro zu erlassen. Die Erzieherin war damit laut „Bild“ allerdings nicht einverstanden und erhob Einspruch. Am 16. November soll der Prozess stattfinden. Die Taten hatten sich bereits im Frühjahr 2017 ereignet.

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