Sexueller Missbrauch – Fünfeinhalb Jahre Haft für Schulbusfahrer

Zu fünfeinhalb Jahren Haft hat das Landgericht einen Busfahrer aus Garching verurteilt. Das Gericht  sah es als erwiesen an, dass er eine Achtjährige mehrfach sexuell missbraucht hat. Der Mann legte Revision ein.

Garching – Ein Schulbusfahrer (54) aus Garching muss wegen sexuellen Missbrauchs eines achtjährigen Mädchens für fünfeinhalb Jahre in Haft. Das Landgericht München II sah es als erwiesen an, dassder Mann die Schülerin während sechs Heimfahrten in den Landkreis Dachau missbraucht hatte. Neben der Haftstrafe wurde dem 54-Jährigen eine Schmerzensgeld-Zahlung von 8000 Euro auferlegt. Außerdem zog das Gericht für vier Jahre seinen Führerschein ein. Der Mann legte sofort Revision ein.

Ganz nah beieinander und die Arme eingehakt: So verfolgten die Eltern des Mädchens die Urteilsverkündung. Ihre Anspannung wich, als die Vorsitzende Richterin Regina Holstein den Angeklagten schuldig sprach. Doch ein Wermutstropfen blieb für die Eltern: Wolfgang Z. legte sofort Revision ein, er hatte die Vorwürfe während des gesamten Prozesses bestritten.

 

 

Immer mittwochs hatte der Garchinger die Achtjährige heimgefahren. Dann waren sie alleine im Bus. Das Mädchen, das unter einer Reifeverzögerung leidet und in München eine fördernde Schule besucht, hatte den Busfahrer gleich in ihr Herz geschlossen. Aufgrund ihrer Beeinträchtigung fehlt ihr eine gesunde Distanz zu Fremden. Dadurch hatte der Busfahrer leichtes Spiel, sich an sie heran zu machen. Bei der ersten Heimfahrt ließ er sie noch in Ruhe. Die beiden quatschten miteinander. Das Mädchen war begeistert von ihm. Daheim zeigte sie ihm gleich ihre Hasen. Vor Gericht sollte er später diesen Besuch in ihrem Elternhaus bestreiten. Es war der Beginn eines riesigen Lügenkonstrukts. So jedenfalls sah es das Landgericht.

 

 

Die folgenden Mittwochs-Heimfahrten wurden für die Kleine zu Horror-Trips. Sie quetschte sich ans Fenster, doch Wolfgang Z. forderte sie auf, sich näher zu ihm zu setzen, dann berührte er sie im Schritt. Das Mädchen sagte daheim nichts, aber ihr Verhalten wurde auffällig. Sie reagierte aggressiv, zerfetzte ihr Federmäppchen und ihre Haargummis. Die Eltern waren ratlos. Erst eine Diskussion mit den anderen beiden Geschwistern brachte sie zum Reden.

 

 

Noch heute, nach über zwei Jahren, quälen die Schülerin Alpträume, und sie befindet sich in Behandlung. „Das Mädchen hat und wird Sie nicht vergessen. Die Vorfälle haben sich bei ihr eingebrannt bis zum jüngsten Tag“, sagte die Richterin. Die Vorsitzende hegte keinerlei Zweifel, dass sich das Kind in der Person geirrt haben könnte. „Es gibt keine Anhaltspunkte dafür“, sagte sie. Das sprachgewandte Mädchen hatte den Fahrer gut beschreiben können und sofort wieder erkannt. Insbesondere seine schlechten Zähne waren ihr gut in Erinnerung geblieben, denn einmal hatte er sie geküsst, und sie hatte großen Ekel empfunden.

1 Kommentar

  1. Also wenn der Busfaher es wirklich war und soetwas läst sich feststelen an denn Volgeschäden des Mädchens . Dann halte ich 10 Jahre Haft für angemessen und das die Insasen des Gefängnis erfahren was er
    getan hat . Zum Schmerzensgelt kann ich nur sagen das ist Lächerlich was ist mit den Kosten für die Therapie bis das Mädchen wieder so weit wie nur Irgendmöglich genesen ist . 1 Miljon wäre da angebracht und wenn der Busfahrer es wirklich war kann der auch einen Zwangskredit vom Staat verornet bekommen und alles was er Über 900 euro Verdind wirt ihm apgezogen natürlich auch von Seiner Rente bis er von unserem Blauen Planeten verschwunden ist !!

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