Mädchen in 4 Jahren über 43.000 Mal vergewaltigt – Sexsklaven in Mexiko

Karla Jacinto war zwölf Jahre alt, als der Missbrauch begann. Täglich musste sie mit mindestens 30 Männern Sex haben. Innerhalb von vier Jahren wurde sie über 43.000 Mal vergewaltigt. Jetzt erzählt sie ihre verstörende Geschichte.

Menschenhandel ist in Mexiko gang und gäbe. Frauen werden als Sexsklaven an den Meistbietenden verschachert. Auch Karla Jacinto wurde Opfer einer solchen Menschenhandel-Gang. Im Alter von zwölf Jahren wurde sie entführt und zur Prostitution gezwungen. Mit CNN sprach die heute 23-Jährige über ihr Martyrium.

Karla Jacinto: Als Zwölfjährige entführt

Im Alter von 16 Jahren war Karla Jacinto bereits über 43.000 Mal missbraucht worden. Mindestens 30 Männer sollen sich täglich an ihr vergriffen haben. Und das Tag für Tag vier Jahre lang. Pädophile Kunden bezahlten den Menschenhändlern viel Geld, um mit der Teenagerin zu schlafen.

Tägliche Misshandlung und Vergewaltigung

Sie musste jeden Tag von zehn Uhr bis Mitternacht arbeiten. Wurde in Bordelle, Motels oder auf die Straße geschickt, um Freier zu finden und zufrieden zu stellen. „Manche Männer lachten mich aus, weil ich weinte“, berichtet die 23-Jährige gegenüber CNN. Kam sie mit einem Knutschfleck von einem Freier zurück, wurde sie zusätzlich von ihrem Zuhälter schwer misshandelt.

„Er schlug mich mit seinen Fäusten ins Gesicht, er hat mich getreten, an den Haaren gezogen, spuckte mir ins Gesicht und an einem Tag verbrannte er mich sogar mit einem Bügeleisen“, erklärte sie gegenüber CNN.

Baby geboren und entrissen

Im Alter von 15 Jahren brachte Karla schließlich ein Mädchen zur Welt. Doch es wurde ihr von ihrem Zuhälter entrissen. 2008 endete schließlich Karlas Martyrium, als die Polizei das Treiben der Menschenhändler beendete. Seitdem hat es sich die junge Frau zur Aufgabe gemacht, Menschen auf die Zustände in Mexiko aufmerksam zu machen. Sogar Papst Franziskus hat die 23-Jährige inzwischen getroffen.

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