Nach Kinderporno-Skandal Schauspieler in der Nähe eines Flusses tot aufgefunden – „Glee“-Star Mark Salling († 35) soll sich das Leben genommen haben.

„Glee“-Star Mark Salling (35) ist tot. Das berichtet das amerikanische Magazin „TMZ“.

Sallings Anwalt bestätigt den Tod des Schauspielers gegenüber „E News“. Zur Todesursache machte der Anwalt allerdings keine Angaben.

„Ich kann bestätigen, dass Mark Salling heute Morgen gestorben ist“, heißt es in Michael J. Proctors Erklärung. „Mark war ein sensibler und liebevoller Mensch, eine Person von großer Kreativität, die sein Bestes versuchte, seine großen Fehler und Fehlurteilungen wiedergutzumachen.“ In der Fernsehserie „Glee“ war er der wortkarge Footballspieler „Puck“. Die TV-Serie „Glee“ wurde in Deutschland unter anderem bei Super RTL ausgestrahlt.

Zuletzt hatte Salling wegen des Besitzes von Kinderpornografie vor Gericht gestanden. 

Wie „TMZ“ unter Berufung auf die Polizei berichtet, gebe es Hinweise auf einen Suizid des Schauspielers.

Des Weiteren wird berichtet, dass seine Leiche in der Nähe eines Baseballfeldes an einem Flussbett in Sunland gefunden wurde. In der Gegend, in der er lebte. Laut „TMZ“ soll sich Salling erhängt haben.

Er bekannte sich im Oktober des vergangenen Jahres des Besitzes von kinderpornografischem Material für schuldig. Die Haftstrafe hätte er im März 2018 antreten müssen. Bis dahin wäre der 35-Jährige auf freiem Fuß gewesen.

2015 waren bei dem Schauspieler Fotos gefunden worden, die Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren zeigten. Insgesamt lud sich Salling mehr als 50 000 Bilder und Videos mit kinderpornografischem Inhalt runter.

Die Ermittler kamen ihm auf die Spur, weil sie einen Tipp von seiner Ex-Freundin bekommen haben sollen.

Ein Jahr später wurde der Sänger angeklagt. Salling hatte zunächst auf „nicht schuldig“ plädiert, ihm drohten zum damaligen Zeitpunkt 20 Jahre Haft.

Durch sein Schuldbekenntnis hätte Salling jedoch voraussichtlich nur sieben Jahre absitzen müssen – möglich machte das ein Deal mit der Staatsanwaltschaft. Ihm wurde zudem auferlegt, jedem Opfer rund 50 000 US-Dollar zu zahlen.

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*