Kein Missbrauch: Ermittlungen gegen Schuldirektor eingestellt

WELS. Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt nicht mehr gegen den beschuldigten Pädagogen einer Neuen Mittelschule. Eine Familienfehde soll zu den Beschuldigungen über sexuellen Missbrauch geführt haben.

Die Familien-Angehörigen erhoben gegen einen Direktor einer Neuen Mittelschule (NMS) aus dem Hausruckviertel schwere Vorwürfe, wie die OÖNachrichten berichteten: Sie behaupteten, der Pädagoge habe sich im Vorjahr an seinem Enkelkind vergangen, als er auf das zweijährige Mädchen aufpasste.

Nun stellte das Landeskriminalamt Oberösterreich die seit November 2017 laufenden Ermittlungen gegen den Pädagogen ein, bestätigte Fritz Enzenhofer, Präsident des Landesschulrats. Er vermutet als Grund für die Behauptungen einen Streit innerhalb der Familie.

Die Staatsanwaltschaft Wels erklärte, dass ein Abschlussbericht in der Causa eingelangt ist. “Bevor jedoch der Betroffene nicht informiert wurde, dürfen wir über das Ergebnis des Abschlussberichtes keine Auskunft erteilen“, sagte Birgit Ahamer von der Staatsanwaltschaft Wels.

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