Furchtbare Ausrede Vater trampelt bei Exorzismus geistig behinderte Tochter tot –

Frauenfeld – Es klingt wie eine Szene aus einem schlechten Horrorfilm: In Frauenfeld in der Schweiz hat ein 50-Jähriger seine Tochter tot getrampelt.

Er wollte das 15 Jahre alte Mädchen von einem Dämon befreien!

Neun Jahre Haft für Vater

Der Deutsche wurde jetzt von einem Gericht im Kanton Thurgau zu neun Jahren Freiheitsstrafe verurteilt, weil er seine geistig behinderte Tochter zu Tode quälte.

Die Staatsanwaltschaft präsentierte Videos, die anhand einer Strohpuppe demonstrieren, wie der mehrfach vorbestrafte Mann das zierliche Mädchen misshandelte: So trampelte er auf ihr herum und trat ihr mehrfach in den Bauch.

Laut Obduktion starb die 15-Jährige daraufhin an schweren, inneren Verletzungen.

Er bezeichnet seine Tat als „Massage“

Unglaublich: Der Vater beschrieb seine Tat als „Massage“, mit der er dem Mädchen Dämonen austreiben wollte.

Die Anklage warf ihm zudem sexuelle Handlungen an der toten beziehungsweise sterbenden Tochter vor, wovon der Mann jedoch letztlich freigesprochen wurde.

„In seiner Selbstüberschätzung“ sei er davon ausgegangen, das Opfer wiederbeleben zu können, so der Gerichtspräsident laut Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur sda.

Bei der schweren Misshandlung des Opfers habe der Beschuldigte jedoch mit dem Tod des Mädchens rechnen müssen, hieß es in der Urteilsbegründung des Bezirksgerichts Frauenfeld im Kanton Thurgau .

Der Mann nahm das Urteil nach Angaben von Reportern regungslos auf.

Sein Verteidiger, der zuvor eine dreijährige Haftstrafe gefordert hatte, kündigte an, in Berufung gehen zu wollen.

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