3 Pädophil Prozesse – Berliner Sexualmediziner & Gutachter Prof. Dr. Dr. Klaus Beier empfiehlt Kastration für Kinderschänder

Manuela Q. soll Pädophilen Bilder ihrer Tochter verkauft haben. Marco B. soll minderjährige Babysitterin missbraucht haben. Matthias H. wiederholt kleine Jungs missbraucht haben. Für diesen hat der Gutachter eine klare Empfehlung.

Prozess Nr. 1: Mutter soll pornografische Videos ihrer Tochter verkauft haben

Angeklagt: Köchin Manuela Q. (34) aus Kreuzberg. Sie soll einem Pädophilen nicht nur selbstgemachte Pornovideos von ihrer Tochter (knapp 2 Jahre alt) verkauft, sondern dem Kinderschänder die kleine Lilli* auch noch zum Streicheln, Begrapschen, bis hin zum versuchten Oralverkehr überlassen haben.

Der Vorwurf: Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen, Herstellung und Besitz von kinderpornografischen Schriften. Sie hatte Kinderschänder Patrick S. (30) übers Internet kennengelernt. „Er stellte sich als alleinerziehender Vater vor, wollte Tipps von mir.“

Die Ausreden: Von seinen wahren Absichten habe sie nichts geahnt. „Nie hätte ich gedacht, dass der sowas macht. Ich habe ihn als Freund angesehen.“ Auf den Hinweis der Richterin, dass es auch diese von ihr gefertigten Fotos und Videos gäbe, behauptete die Angeklagte: „Ich habe die immer vor Terminen beim Kinderarzt gemacht. Zum Zeigen – wegen der Salben und so.“

Wie die Dateien dann bei Facebook landen konnten? „Muss ich im Unterbewusstsein verschickt haben.“ Geld habe sie nie von P. bekommen. Und die vielen sie belastenden Chats, die an P. gingen? „Hab nie richtig registriert, was ich da so schrieb.“

Das Urteil: Voraussichtlich am 19. Dezember. Patrick S. (30) wurde bereits im August 2016 wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu vier Jahren, vier Monaten Haft verurteilt (noch nicht rechtskräftig).

Prozess Nr. 2: Kinderschänder belästigt 11-Jährigen mit Küssen

Angeklagt: Gelegenheitsarbeiter Matthias H. (50).

Vorwurf: schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes und Nötigung. Am 25. Juli 2016 spricht er vor einem Einkaufszentrum in Hohenschönhausen einen Elfjährigen an: „Nicht wegrennen oder petzen, sonst gibt’s Ärger!“ Er folgt dem eingeschüchterten Jungen auf einen Spielplatz. Belästigt ihn auf einer
Bank mit vielen feuchten Küssen. Gibt ihm 5 Euro: „Du hältst die Klappe!“

Das Amtsgericht Tiergarten verurteilte den Kinderschänder zuletzt im November 2014 zu einem Jahr auf Bewährung. Damals hatte er als Paket-Bote
in Berlin kleine Kinder missbraucht, die allein zu Hause waren, ihm die Tür geöffnet hatten. Die Bewährung läuft bis 2. März 2017.

Die Ausrede: „Selbst wenn ich mit meiner Ehefrau schlief, dachte ich dabei nur an kleine Jungs. Geben Sie mir Medikamente gegen den Trieb, damit ich nicht ständig mit dem Gedanken rumlaufe: Wo finde ich das nächste Kind!“

Das Urteil: 13 Monate Knast, die Bewährungsstrafe wird widerrufen. Der bekannte Berliner Sexualmediziner Prof. Dr. Dr. Klaus Beier diagnostiziert eine klare Pädophilie. „Die Missbrauchs-Kette wird sich fortsetzen, mit absoluter Sicherheit“, sagt er als Prozessgutachter. In Freiheit werde der Witwer Medikamente nicht nehmen: „Ich empfehle Kastration. Den Antrag dafür müsste er aber selbst stellen.“

Prozess Nr. 3: Vater missbraucht Babysitterin seiner Tochter

Angeklagt: Kurierfahrer Marco B. (41) aus Köpenick

Der Vorwurf: Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Außerdem die Verbreitung kinderpornografischer Schriften.

Marco B. soll die kleine Tochter einer Bekannten über zwei Jahre lang missbraucht und vergewaltigt haben. Das Mädchen war 12 Jahre alt und eigentlich zum Babysitten für seine kleine Tochter engagiert, als er ihr laut Anklage das erste Mal Küsse aufzwang. Eine Woche später schon zog er sie auf der Couch aus und vergewaltigte sie, so die Staatsanwaltschaft. Später gab er dem Kind auch Geld für Sex.

Seine Lebensgefährtin wusste von nichts, bemerkte nichts. Die Mutter (35) des Mädchens wunderte sich, dass ihre Tochter plötzlich Geld hatte. Das Mädchen schwieg, packte ein Jahr später aus. Die Mutter: „Das Kind leidet ohne Ende, ist psychisch kaputt.“

Die Ausrede: „Es gab sexuelle Kontakte – aber erst kurz vor ihrem 14. Lebensjahr.“ Er meint damit Begrapschen und küssen. Geschlechtsverkehr bestreitet er: „Es gab keinen.“ Die Kinderpornos für andere Nutzer zum Download gab Marco B. zu. „Ich bereue das…“

Das Urteil: Kommt im Dezember. Im Falle eines Geständnisses gibt‘s wohl bis zu vier Jahre Haft.

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Wordpress Anti-Spam durch WP-SpamShield