Alle Eltern sollten wissen, welcher Buchstabe Pädophile verrät – Bitte verbreiten!

Entführungs-Opfer Paul (12) lernte den Täter bei einem Online-Spiel kennen. Ein Experte für Cyber-Kriminalität hat einen Trick, mit dem man Pädophile entlarven kann. So einfach schützen Sie Ihre Kinder vor Übergriffen.

Im Interview mit Planetopia erklärte der Experte für „Cyber-Grooming“ Thomas-Gabriel Rüdiger, woran man Pädophile entlarven kann. Diese Täter nutzen oft die Chat-Bereiche von harmlosen Online-Spielen, um sich dort an Minderjährige heranzumachen. Weil viele Betreiber solcher Foren gezielt nach bestimmten Reizwörtern suchen, werden diese Reizwörter in Chats einfach verfremdet, um nicht gefunden zu werden.

Pädophile setzen vor Reizwörter wie „alt“, „treffen“, „zeigst“ oder „cam“ (für Webcam) den Buchstaben X.

Solche Nachrichten sollten Kinder unbedingt ihren Eltern melden und keine weiteren Schritte auf eigene Faust unternehemn.

Beispiele, wie solche Anbahnungs-Chats dann aussehen:

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Oft wird den Minderjährigen auch Online-Spielgeld als Köder angeboten:

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Im Frühstücksfernsehen von Sat.1 war Thomas-Gabriel Rüdiger heute morgen als Gast und erklärte, es genüge für Eltern nicht, sich von ihren Kindern zeigen zu lassen, welche Spiele sie spielen. Dabei würden die Kinder nämlich nur die harmlosen Seiten zeigen, um das Spiel nicht verboten zu bekommen. Dabei ließen sich Eltern oft auch von der harmlosen Grafik solcher Spiele einlullen.

Wichtig sei, dass Eltern Spiele, die ihre Kinder regelmäßig spielen, sich auch selbst installieren und ausprobieren. Danach sollten auch die Gefahren in Chats und von Cyber-Mobbing mit Kindern besprochen werden. Den Kindern muss klar sein, dass sie keine persönlichen Daten wie Wohnort oder Telefonnummern preis geben dürfen.

Die Warnungen von Thomas-Gabriel Rüdiger sollten sich Eltern zu Herzen nehmen, denn Fälle wie der entführte Paul aus Solothurn sind leider nicht die Ausnahme. Der Experte schätzt, dass es im Jahr zu Vergehen in Millionenhöhe käme und belegt das mit Beispielen:

Es gab den Fall: Zwei hessische Staatsanwälte haben sich als 10-Jährige ausgegeben, oder als 12-Jährige. Die haben dann 240 Anbahnungen in 10 Tagen erlebt, mit diesem Kind. Das muss man dazu sagen: Das ist halt die Realität.

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Der traurige Fall des entführten Paul macht die Gesellschaft auf ein Problem aufmerksam, dass jahrzehntelang nicht beachtet wurde: Auch im Kinderzimmer lauern Pädophile. Nur wenn den Eltern dieses Problem auch bewusst wird und sie mit ihren Kindern darüber sprechen, kann den Tätern das Handwerk gelegt werden.

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