Drama in Berlin-Schöneberg – Mutter des getöteten Babys ist eine drogenabhängige Prostituierte

Samstagmorgen wurde in Berlin-Schöneberg ein totes Neugeborenes in einer Wohnung gefunden. Die Mordkommission ermittelt. Die Mutter ist drogenabhängig, offenbar psychisch labil und soll heute einem Richter vorgeführt werden.

Die Pro­sti­tu­ier­te Me­lin­da (34, dro­gen­ab­hän­gig) ar­bei­tet seit mehr als 15 Jah­ren auf dem be­rüch­tig­ten Stra­ßen­strich an der Kur­fürs­ten­stra­ße. Wenn sie nicht weiß, wo sie über­nach­ten soll, frag­te sie re­gel­mä­ßig bei Fla­schen­samm­ler Ste­phan D. aus der Ei­se­nach­er Stra­ße nach. „Sie durf­te hin und wie­der in mei­ner Ba­de­wan­ne über­nach­ten“, so der Schö­ne­ber­ger zur B.Z.

Am Sonn­abend gegen 8.30 Uhr fin­det der Fla­schen­samm­ler Me­lin­da und das Baby. Ste­phan D.: „Me­lin­da wirk­te total apa­thisch, stand voll­kom­men neben sich. Ich rief die Po­li­zei.“ Ein eben­falls alar­mier­ter Not­arzt konn­te nur noch den Tod des Babys fest­stel­len. Ein Po­li­zei­spre­cher: „Wir gehen davon aus, dass das Kind le­bend zur Welt kam und eines nicht na­tür­li­chen Todes starb.“ Die Be­am­ten neh­men die Mut­ter fest, eine Mord­kom­mis­si­on er­mit­telt.

Die 34-Jäh­ri­ge wurde einem Be­reit­schafts­rich­ter vor­ge­führt. Gegen sie soll ein Un­ter­brin­gungs­be­schluss in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik er­wirkt wer­den.

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