Ein inzwischen entlassener Erzieher einer Jugendhilfe-Einrichtung steht seit Donnerstag vor Gericht – Tatvorwurf sexuelle Übergriffe in einer Wohngruppe. Der Angeklagte schweigt.

Am Landgericht hat der Prozess gegen einen inzwischen entlassenen Erzieher begonnen: (Foto: dpa) Foto: Foto: Maja Hitij / dpa

Der 40-jährige Angeklagte war Leiter einer fünfköpfigen Wohngruppe in Dorsten. Einer der Bewohner war ein anfangs 16-jähriger Jugendlicher, der damals unter Betreuung stand. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte genau diesen Jugendlichen sexuell missbraucht hat.

Sexuelle Grabschereien

Laut Anklage überredete er den Jungen, mindestens fünfmal zu ihm ins Bett zu kommen. Anfangs hat es sich angeblich um sexuelle Grabschereien gehandelt, später um schwersten Missbrauch. Einer der Übergriffe soll auch in einem Pfadpfinderlager in Telgte passiert sein. Als die Vorwürfe bekannt geworden waren, war dem Angeklagten gekündigt worden. Er soll sich bereits seit über einem Jahr nicht mehr in der Einrichtung befinden.

Der Angeklagte selbst wollte sich zum Prozessauftakt nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Vernehmung des heute 21-jährigen Zeugen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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