Eine fürchterliche Tat! Constanze M. tötet Baby nach Geburt – volle Schuldfähigkeit bestätigt!

Constanze M. versteckte sich beim Prozessauftakt hinter einem Ordner © Foto: Kathrin Drinkuth / dpa

Stuttgart – Eine fürchterliche Tat!

Weil sie ihr Neugeborenes getötet haben soll, steht Constanze M. (23) in Ravensburg vor Gericht – eine psychische Beeinträchtigung oder Erkrankung ist aus Sicht eines Gutachters bei ihr aber nicht erkennbar.

Es gebe auch keine Anhaltspunkte für eine Persönlichkeitsstörung oder ein paranoides oder emotional labiles Verhalten, sagte der Experte vor dem Landgericht. Die Angeklagte stelle sich als integrierte Persönlichkeit dar, ohne dass Auffälligkeiten vorhanden seien.

Die 23-Jährige soll aus Angst um ihre Beziehung und den Arbeitsplatz eine Schwangerschaft verheimlicht und den Säugling kurz nach der Geburt getötet haben.

Zum Prozessauftakt Ende November hatte sie die Tat teilweise eingeräumt. Sie habe das Kind im Mai 2017 in der Nähe eines Bauernhofs bei Mengen (Kreis Sigmaringen) heimlich zur Welt gebracht und ihm Küchenpapier in den Mund gesteckt, um sein Schreien zu verhindern. Dann habe sie es zurückgelassen. Das Baby starb kurz darauf.

Die erschreckenden Details der Tat

Constanze M. fuhr mit drei Freunden zum Golf-GTI-Treffen an den Wörthersee, feierte eine Woche lang. Auf dem Rückweg setzten die Wehen ein, die junge Frau setzte sich bei Mengen zwischen Strohballen – und gebar ihr Kind!

Die Angeklagte vor Gericht: „Ich hatte Angst und Panik, wollte nicht, dass jemand etwas mitbekommt.“ Während das Baby qualvoll erstickt, setzt sich Constanze zu ihrem Freund ins Auto und schmust mit ihrem Hund. Dann fahren sie heim nach Konstanz und legen sich ins Bett.

Angst habe die Angeklagte höchstens vor einer möglichen Reaktion ihres Freunds und Vater des Kindes gehabt. Sie befürchtete, dass er mit ihr schlussmacht.

Die Staatsanwaltschaft wirft der 23-Jährigen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Demnach soll die Frau die Tat begangen haben, weil ein Baby nicht zu ihrer beruflichen, finanziellen und partnerschaftlichen Situation passte.

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