Entführt und missbraucht: Kinderschänder köderte 12-Jährigen mit PC-Spiel

Hilfskoch Werner C. hat die Gaming-Leidenschaft des 12-jährigen Paul schamlos ausgenutzt. Über das Spiel „Minecraft“ lockte er ihn nach Düsseldorf. Für Paul der Beginn eines acht Tage langen Martyriums.

Der zwölf Jahre alte Paul aus dem schweizerischen Gunzgen hat eine Leidenschaft: Das PC-Spiel „Minecraft“. Stundenlang konnte sich der Junge damit beschäftigen und in seine selbst gebaute Block-Welt abtauchen. Bis jetzt.

Pädophiler lockt Schüler über PC-Spiel nach Deutschland

Denn Paul wurde Opfer eines ekelhaften Kinderschänders: Hilfskoch Werner C. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, lockte der 35-Jährige den Schüler aus der Schweiz gezielt nach Düsseldorf, um ihn dort in seiner Wohnung festzuhalten und sich an ihm zu vergehen. Dafür soll dem Hilfskoch ab 2. Dezember am Landgericht Düsseldorf der Prozess gemacht werden.

Kinderschänder nutzte „Minecraft“ um Vertrauen zu gewinnen

Der „Bild“-Zeitung sollen erschreckende Details aus der Anklageschrift vorliegen. Demnach war Werner C. Administrator bei „Minecraft“. Damit hatte er in der Spielewelt von Paul eine lukrative Position inne. Er konnte dem Zwölfjährigen Vergünstigungen verschaffen und sich so sein Vertrauen erschleichen.

Der Plan funktionierte. Paul soll dem Hilfskoch diverse private Informationen gegeben haben, die es Werner C. schließlich möglich machten, den Jungen nach Düsseldorf zu locken. Offenbar schaffte es der Kinderschänder, den Schüler von einem gemeinsamen Leben in Deutschland zu überzeugen.

15 Mal missbraucht in acht Tagen

Das erste Treffen fand schließlich am 18. Juni 2016 im schweizerischen Härkingen statt. Begrüßt haben soll Werner C. Paul mit einem Zungenkuss. Wenig später machten sie sich gemeinsam auf den Weg nach Deutschland. Für Paul der Beginn seines acht Tage langen Martyriums. Insgesamt 15 Mal soll sich der Hilfskoch an dem Schüler vergangen haben. Bis Paul schließlich von der Polizei befreit werden konnte.

Werner C. hat gestanden

Werner C. ist nicht nur wegen Kindesmissbrauchs, sondern auch wegen des Besitzes von Kinderpornografie angeklagt. Die Beamten sollen auf seinem Rechner 2.501 Fotos und 624 Video mit kinderpornografischem Inhalt gefunden haben. Derzeit sitzt der Kinderschänder in Untersuchungshaft. Seine Tat hat er bereits gestanden.

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