Er wollte eine 13-Jährige in den USA missbrauchen – Deutscher Sex-Teufel von US-Cops festgenommen

© dpa

Nach 38 Jahren Gesetzesvollzug denkst du dir manchmal, dass du schon alles erlebt hat. Aber heute bin ich echt angewidert euch mitzuteilen, dass unsere Beamten kürzlich den 55-jährigen Meinrad Kopp festgenommen haben – ein deutscher Staatsbürger, wohnhaft in der Schweiz – weil er versucht hat, ein Kind aus Florida zu vergewaltigen.“

Das schrieb Sheriff Wayne Ivey aus dem US-Bundesstaat Florida auf der Facebook-Seite des „Brevard County Sheriff’s Office“, kurz nachdem Meinrad Kopp von den US-Beamten festgenommen worden war.

Kopp war zuvor in die USA geflogen und hatte vorgehabt, dort eine 13-Jährige beim Sado-Maso-Sex zu missbrauchen.

Dabei tappte der Pädophile in eine Falle der US-Behörden.

Alles begann, als Ende April ein Sonderermittler der amerikanischen Polizei aus Florida eine Anzeige (Attrappe) ins „Darknet“ (geheimes Internet) stellte. Er schrieb: „Vater mit junger Tochter sucht nach Personen, die Spaß daran haben, junge Mädchen zu f***en. Bitte nur seriöse Anfragen.“

Er ist ein Deutscher

Noch am selben Tag meldete sich ein User namens „driver1de“, das Internet-Pseudonym von Meinrad Kopp, einem deutschen Manager, der in Hergiswil (Schweizer Kanton Nidwalden) lebt. Dort soll er für ein Pharmaunternehmen gearbeitet haben.

► Der potenzielle Vergewaltiger wollte wissen, wie alt das Kind ist, und schrieb dazu, dass er vorhabe, das Mädchen zu erniedrigen und ihr Schmerzen zuzufügen. Er wolle dafür Instrumente aus Deutschland in die USA mitbringen. 

In den weiteren Chat-Verläufen schrieb Kopp, dass man vorsichtig sein müsse, dass die Nachbarn das Geschrei des Kindes nicht hören würden. „Wir müssen ihr was in den Mund stopfen, am besten eines ihrer Höschen“, schrieb die Sex-Bestie.

Am 16. Juni war es dann soweit: Kopp setzte sich in einen Flieger nach Orlando (Florida) und wurde von dem Agenten am Flughafen abgeholt, der sich zuvor im Darknet als Vater ausgegeben hatte. Wenig später folgte die Festnahme von Kopp.

► In seinem Koffer fanden die Ermittler Gewichte und Seile für Sado-Maso-Praktiken. Außerdem hatte er Paketband, eine Flaschenbürste und eine Taschenlampe dabei. Mit den Gegenständen wollte er das Kind quälen.

 

Laut den Ermittlern gab der Pädophile zu, dass es nicht das erste Mal sei, dass er sich solcher Straftaten schuldig mache.

Sowohl in den USA, als auch in der Schweiz laufen nun die Ermittlungen. In den USA ist es gut möglich, dass der Mann den Rest seines Lebens hinter Gitter verbringen wird. 

Pädophiler war in diversen Foren aktiv

 

Der Mann hat einen Doktortitel in Pharmazie und war wohl bei bei einem Pharmaunternehmen in der Schweiz aktiv. Er wohnt seit 2006 in einer Nidwaldner Gemeinde. 

Das Schweizer Online-Magazin „20 Minuten“ war mit einer Sprecherin des betroffenen Unternehmens in Kontakt. Diese sagte: „Nachdem wir von den Vorwürfen und der Verhaftung erfuhren, haben wir angemessene Maßnahmen zu seinem Arbeitsverhältnis mit uns getroffen.“

► Der Pädophile war wohl in mehreren Foren aktiv.

So gibt es den Benutzernamen „driver1de“ mit Herkunft Schweiz auf mindestens drei dubiosen Seiten. Der Mann stellte sich dort mit einer Vorliebe für die „strenge Erziehung von kleinen Mädchen“ vor. Außerdem war er auf der Suche nach diversen Kinderpornos. Auf einer anderen Seite suchte er nach magersüchtigen Mädchen.

► Ein kranker Mann, mit offensichtlich bestialischen Fantasien!

Der Sheriff aus Florida bedankte sich nach der Festnahme des Mannes bei seinen Kollegen. Auf Facebook schrieb er: „Die Agenten, die diese Art der Kriminalität untersuchen, arbeiten rund um die Uhr, um unsere Kinder zu schützen. Dieser Fall ist ein perfektes Beispiel dafür, dass es bei manchen Menschen keine Hemmungen gibt, unsere wertvollsten Bürger zu verletzen!“

 

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Wordpress Anti-Spam durch WP-SpamShield