Erdrückende Gutachten im Prozess um den Tod von Tayler († 1)

Gerichtsmediziner belasten Stiefvater, so musste Tayler (†1) leiden.
Altona – 
Erdrückende Gutachten im Prozess.

Stiefvater Michael Q. (27) soll derart brutal mit dem Kleinen umgegangen sein, dass er wenige Tage später an den Verletzungen starb.

Der Junge wurde mindestens 10 bis 15 Mal heftig hin und her geschüttelt. Dabei pendelte der Kopf frei herum. Das kann nicht aus Versehen passiert sein“, so Gerichtsmediziner Professor Klaus Püschel.

Folgen: Hirnschädigung, Blutungen, Netzhautabtrennung. Auch Sachverständiger Dr. Jakob Maschke legt sich fest: „Die Wahrscheinlichkeit, dass Tayler Opfer eines Schütteltraumas wurde, liegt bei nahe 100 Prozent.“

Der Angeklagte hatte erklärt, dass Taylor von einem Sofa gefallen sei. Die Richterin: „Wollen Sie bei Ihrer Version bleiben, obwohl es so nicht gewesen sein kann?“ Der Angeklagte: „Ja.“ Prozess geht weiter.

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