Fall Inga – Ermittler stoßen auf Berliner, der Kinder-Verlies einrichtete

Bei Ermittlungen gegen einen Pädophilen-Ring wurde man auf Martin H. (35) aufmerksam. In seiner Berliner Wohnung wurden entsprechende Pornos und Sexpuppen gefunden. Sein Bauernhaus in Sachsen-Anhalt hatte er zu einem Kinder-Verlies umgebaut.

Die Polizei erhoffte sich eine Spur im Fall der seit 2. Mai 2015 vermissten Inga (5). Im Zuge der Ermittlungen geriet nach BILD-Informationen der 35-jährige Martin H. ins Visier der Polizei.

Zwar fanden die Ermittler nichts Klärendes, was mit dem Fall des vermissten Mädchens zu tun hatte. Allerdings entdeckte man in der Berliner Wohnung des Verdächtigen Pornos und Sexpuppen, die kleinen Mädchen nachempfunden waren. „Material, das darauf schließen ließ, dass der Besitzer besessen ist von dem Gedanken, kleine Mädchen zu fangen“, so ein Ermittler zu BILD.

Sein altes Bauernhaus bei Bitterfeld in Sachsen-Anhalt hatte Martin H. sogar komplett zu einem Kinder-Verlies umgebaut.

Die Türen sind schallisoliert, unter einer Pferdetränke finden die Ermittler ein Geheimversteck mit Fesseln und Spielzeug für kleine Mädchen. „Offenbar war dieses Versteck hergerichtet, um Kinder zu entführen“, so ein Beamter zu BILD. In einem schalldichten Raum: eine Matratze und eine provisorische Toilette. Beides zum Glück noch unbenutzt.

Von Inga finden die Beamten allerdings keine Spur. Dafür könnte einem anderen Kind ein schreckliches Schicksal erspart geblieben sein.

Martin H. sitzt nun in einer Einrichtung für psychisch kranke Straftäter.

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