Fall Maddie Ermittler überwachen Familie von totem Pädophilien

2007 verschwand die kleine Madeleine McCann aus einer Ferienwohnung in Portugal – seitdem gilt sie als vermisst. Ihre Eltern haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben und auch die Ermittler verfolgen jede mögliche Spur. Eine führte sie erneut zu einem verstorbenen Kinderschänder.

Wie „The Sun“ berichtet, seien die Ermittler von Scotland Yard zuletzt auf die Familie von Raymond H. angesetzt worden. Der 2010 an Krebs verstorbene Mann lebte zum Zeitpunkt des Verschwindens von Maddie nur etwa eine Stunde von der Ferienwohnung ihrer Eltern entfernt.

In den 70er und 80er Jahren war er insgesamt dreimal wegen sexueller Übergriffe an Kindern verurteilt worden. 1972 hatte er ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigt und musste daraufhin ein Jahr ins Gefängnis. Wenige Jahre später ging er für versuchte Vergewaltigung einer 14-Jährigen erneut in den Bau. Eine weitere Haftstrafe erfolgte wegen der brutalen Entführung einer 14-Jährigen.

H. hatte immer bestritten, etwas über das Verschwinden des Mädchens zu wissen. Kurz vor seinem Tod übergab er seinem Sohn allerdings einen Brief, in dem er behauptete, Maddie sei von einem belgischen Kinderhändler-Ring „bestellt“ worden.

Nun wollten die Ermittler offenbar prüfen, ob es eine Verbindung zwischen dieser kriminellen Gang und der Familie des Verstorbenen gibt. „Sie wurden nicht verdächtigt, die Überwachung war eher dazu da, herauszufinden, mit wem sie in Kontakt sind und Informationen zu sammeln“, so eine interne Quelle.

„Die Operation war auch der portugiesischen Polizei bekannt“, heißt es weiter. „H. hatte behauptet, dass Maddie von Menschenhändlern entführt wurde und wir haben seine Familie überwacht, um zu sehen, ob es möglicherweise einen Kontakt gibt. Wenn sie entführt wurde, gibt es Hoffnung, dass sie noch lebt.“

Eine Hoffnung, die ihre Eltern niemals aufgegeben haben. Seit Jahren suchen sie mit allen Mitteln nach ihrer verschwundenen Tochter. Der Sohn des verdächtigen Kinderschänders behauptet jedoch, nichts mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun zu haben.

Wayne H. erklärte der „Sun“ dazu: „Ich und meine Partnerin wurden zu Hause überwacht. Wenn das im Zusammenhang mit der Suche nach Maddie passiert, ist das nichts als eine riesige Geldverschwendung. Was dachten sie, werden sie finden? Ich habe den Ermittlern schon vor Jahren alles gesagt, was ich weiß.“

Die Theorie, dass Maddie von europäischen Menschenhändlern verschleppt wurde, existiert schon seit Jahren. Auch Scotland Yard ermittelte zuletzt in diese Richtung. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Etat für die Sonderkommission noch einmal erhöht wurde, nachdem „neue Informationen“ aufgetaucht seien. Laut Polizeikreisen handele es sich diesmal möglicherweise um den letzten Versuch, Maddie zu finden.

– Quelle: http://www.mopo.de/25260418 ©2016

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