fünf Priester in einer Schule für Gehörlose sollen Schutzbefohlene vergewaltigt haben – römisch-katholische Nonne soll dabei geholfen haben

Mindestens 24 Schutzbefohlene sollen fünf Priester in einer Schule für Gehörlose vergewaltigt haben. Nun stellte sich nach monatelanger Flucht auch eine Nonne, die den Männern geholfen haben soll.

Kosaka K., 42 und römisch-katholische Nonne, wird angeklagt, fünf Priestern beim sexuellen Missbrauch gehörloser Kinder geholfen zu haben. Sie soll die Taten der Männer, anale und vaginale Vergewaltigungen, Oralsex und Streicheln, vertuscht haben. K., argentinische Staatsbürgerin und in Japan geboren, hat von 2004 bis 2012 am Antonio-Provolo-Institut in Lujan de Cujo gearbeitet, einer katholischen Schule für Gehörlose im Westen des Landes. Die Behörden wurden durch die Schilderungen einer ehemaligen Schülerin auf die Nonne aufmerksam, die ausgesagt hatte, die Nonne habe sie zum Tragen einer Windel genötigt, um die Blutungen nach der Vergewaltigung zu verdecken.

Die Orte des Missbrauchs in der Schule reichen vom Bad über Schlafräume, den Garten und Keller. „Sie haben immer gesagt, es wäre ein Spiel. ‚Lasst uns spielen, lasst uns spielen‘ und nahmen uns dann mit ins Mädchen-Bad“, zitiert „Metro.co.uk“ eine der missbrauchten Frauen. Die Priester waren Ende November 2016 verhaftet worden. Bei einer Durchsuchung der Schule waren im Zimmer des Priesters Horacio C. Pornohefte im Wert von mehr als 30.000 Euro gefunden worden.

Hilferufe und Schreie konnten die anderen Kinder nicht hören

Mindestens 24 Kinder haben zu dem Missbrauch in der Schule ausgesagt. Nicola C. und Horacio C. hätten sie wiederholt am Bild der Heiligen Jungfrau Maria in der kleinen Kapelle vergewaltigt. Ihr Schreien sei von den anderen Kindern nicht gehört worden, da alle Schüler am Antonio-Provolo-Institut gehörlos sind. Die mit drei weiteren Priestern im Gefängnis in Mendoza Inhaftierten haben sich seit ihrer Festnahme bislang nicht öffentlich geäußert.

K. soll die Kinder körperlich misshandelt haben. Am 4. Mai hatte sie eine achtstündige Anhörung, bei der sie jede Form von Fehlverhalten abstritt.

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