Grausige Entdeckung – Überreste von bis zu 800 Kindern – Baby-Massengrab unter katholischem Heim in Irland gefunden

Tuam (Irland) – Auf dem Gelände eines früheren katholischen Heims für unverheiratete Mütter haben Ermittler eine grausige Entdeckung gemacht: In unterirdischen Kammern lagen die sterblichen Überreste zahlreicher Babys und Kleinkinder!

Sie stammten von Föten ab der 35. Schwangerschaftswoche bis hin zu Kindern im Alter von drei Jahren, berichtete eine offizielle Untersuchungskommission am Freitag in Dublin. Sie stufte die Funde als „schockierend“ ein.

Laut „Daily Mail“ könnten in den Kammern die sterblichen Überreste von bis zu 800 Kindern liegen!

Auf dem Gelände fanden die Ermittler eine geheime provisorische Krypta, die offenbar in einem früheren Abwassersystem untergebracht war. In 17 der 20 Kammern seien Leichenreste gefunden worden. Die Kommission sprach von einer „beträchtlichen Menge an sterblichen Überresten“.

Die von der Regierung eingesetzten Ermittler untersuchten Misshandlungs- und Missbrauchsvorwürfe in insgesamt 18 kirchlich betriebenen Heimen für unverheiratete Mütter zwischen den Jahren 1922 und 1998.

Im streng katholischen Irland wurden Frauen, die vor der Heirat schwanger wurden, oft in solchen Heimen unter harschen Bedingungen untergebracht.

Die nun vorgestellten Befunde beziehen sich auf ein Heim im westirischen Tuam, das zwischen 1925 und 1961 vom katholischen Bon-Secours-Orden betrieben worden war.

Jugendministerin: „traurig und aufwühlend“

Die Untersuchung in Tuam war von der Historikerin Catherine Corless angestoßen worden. Sie hatte herausgefunden, dass in dem Heim Hunderte Babys und Kinder gestorben waren, für die allerdings keine Bestattungsnachweise zu finden waren. Daraus hatte sie geschlossen, dass die Kinder auf dem Gelände bestattet worden sein müssten.

Irlands Jugendministerin Katherine Zappone bezeichnete die Befunde der Kommission als „sehr traurig und aufwühlend“. Bis jetzt habe es nur Gerüchte gegeben, erklärte sie.

Zappone: „Nun wissen wir, dass die Überreste dort sind.“ Die Gebeine auf dem Gelände sollten nun würdevoll bestattet werden.

 

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