Großmutter wegen Beihilfe zu Kindesmissbrauch angeklagt

In Plauen soll eine 74-jährige Großmutter ihre fünfjährige Enkelin festgehalten haben, damit sich der Opa an dem Kind vergehen kann. Jetzt klagt die Enkeltochter Jahre später vor Gericht.

In den Jahren 1992/1993 soll die Fünfjährige vom Großvater im Gartenhaus der Großeltern vergewaltigt worden sein. Das berichtet die „Freien Presse“ online. Die Oma habe das Kind an den Händen festgehalten. So konnte es keinen Widerstand leisten.

Ihr Lebensgefährte soll sich dann an dem Mädchen vergangen haben. Inzwischen ist der Mann verstorben. Vor Gericht wies die Angeklagte die Vorwürfe zurück. „Wir haben uns nicht zuschulden kommen lassen“, wird sie von der „Freien Presse“ zitiert.

Tochter soll nach Tat verändert gewesen sein

Offenbar hängt in der Familie aber schon lange der Haussegen schief. „Die wollen mich vernichten“, war die Antwort der Großmutter auf die Frage des Richters, warum ihre Enkeltochter so einen Vorwurf an sie richtet.

Als die Mutter der heute 28-Jährigen vor Gericht zu Wort kam, erklärte sie, ihre Tochter habe sich in der Zeit verändert. Sie sei verschlossen gewesen und habe sich wieder eingenässt.

Verhandlung wird fortgesetzt

Die Vorwürfe kamen auf, als die inzwischen drogenabhängige Tochter im Jahr 2014 in einem Frauenhaus von den angeblichen Taten erzählte. Die Verhandlung soll noch im April fortgesetzt werden.

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