Haben Menschenhändler das Mädchen an Pädophile verkauft? Scotland Yard Ermittelt – Heute wäre Maddie 13 Jahre alt

Diese Spur ist die letzte Chance, Maddie zu finden

Praia da Luz (Portugal) – Im Sommer 2007 verschwand Madeleine McCann aus einem Ferien-Apartment an der Algarve (Portugal). Das Schicksal des damals dreijährigen Mädchens ist noch immer ungeklärt – alle Ermittlungen blieben ergebnislos. Scotland Yard geht jetzt einer letzten heißen Spur nach: Geriet Maddie in die Fänge einer Menschenhändler-Bande?

Wie die britische Tageszeitung „The Sun“ berichtet, sei bei den Ermittlern ein neue „wichtige Information“ eingegangen. Daraufhin soll bei Scotland Yard noch einmal in eine neue Richtung ermittelt werden. Zu klären gilt: Hat eine Menschenhändler-Bande Maddie entführt und außer Landes verschleppt? Aus Polizeikreisen wurde bekannt, die Prüfung dieser Spur sei der allerletzte Versuch, Maddie zu finden.

Die „Daily Mail“ berichtet, dass der Etat für die Sonderkommission ein letztes Mal um geschätzte 95 000 Pfund (113 420 Euro) erhöht werden soll.

► „Das ist ein wichtiger neuer Ermittlungsansatz, der uns Klarheit bringen könnte, ob Madeleine entführt und verschleppt wurde. Wir hoffen stark, dass sie noch lebt“, sagte ein Fahnder der „Sun“.

► Colin Sutton, Yard-Detective im Ruhestand: „Die Erhöhung des Etats bedeutet, dass die aktuelle Spur wohl sehr vielversprechend ist.“

Die Suche nach dem heute 13-jährigen Mädchen hat bislang mehr als 15 Millionen Euro verschlungen. Zuletzt hatte die Soko mit drastischen Budget-Kürzungen zu kämpfen.

Ins Visier der Fahnder geraten nun europäische Menschenhändler. Sie sollen die Dreijährige an Pädophile oder kinderlose Eltern verkauft haben.

Allerdings existiert diese Theorie schon seit Ende 2007. Sie stammt von Privatdetektiven, die von Maddies Eltern beauftragt wurden.

Demnach hielten „Späher“ am Strand von Praia da Luz mit Ferngläsern nach möglichen Opfern Ausschau und fotografierten diese. Bei den „Spähern“ soll es sich um Angestellte der Ferienanlage gehandelt haben. Ein Zeuge sagte aus, er habe nur wenige Tage vor Maddies Verschwinden eine verdächtige Beobachtung gemacht.

Offenbar wurden auch das Mädchen und seine Eltern heimlich am Strand fotografiert.

Unter diesen Fotos sollen sich die Menschenhändler Madeleine ausgesucht haben.

Brisant: Im März 2008 leitete Scotland Yard Informationen über einen belgischen Pädophilen-Ring an die portugiesischen Behörden weiter.

Die Fahnder erhielten offenbar einen Hinweis, dass der Ring nur drei Tage vor Maddies Verschwinden eine „Bestellung“ über ein „junges Mädchen“ aufgegeben hatte …

 

 

 

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