Hilfskoch aus Düsseldorf Entführte und Missbrauchte Jungen (12)

Die Ekel-Details aus der Anklage

Düsseldorf – Der kleine Paul (12) aus der Schweiz wollte sein Lieblings-Onlinespiel „Minecraft“ spielen – und erlebte ein Martyrium.

Im Netz lernte er Hilfskoch Werner C. (35) kennen.

Ab 2. Dezember soll Werner C. deshalb am Landgericht Düsseldorf der Prozess gemacht werden. Die erschütternden Details aus der Anklageschrift:

►Der Hilfskoch war unter dem Nickname „aldi2201“ Administrator bei Minecraft. So konnte er dem Jungen eine bis dahin verschlossene Welt des Spiels eröffnen und ihm Vergünstigungen verschaffen, gewann das Vertrauen des Kindes.

►Mit Hilfe privater Informationen, die Paul gegenüber „aldi2201“ arglos ausplauderte, überredete Werner C. das Kind dann laut Anklage, zu ihm nach Deutschland zu kommen und mit ihm zu leben.

►Laut Anklage trafen sich Werner C. und Paul am 18. Juni 2016 in Härkingen in der Schweiz. Zur Begrüßung soll der Mann dem Jungen einen Zungenkuss gegeben haben und ihn überzeugt haben, mit ihm zu kommen. Mit Bus und Bahn reisten die beiden nach Düsseldorf.

►Dann begann das Missbrauchs-Martyrium: acht Tage und Nächte lang (vom 18. bis 26. Juni) soll der Hilfskoch das Kind insgesamt 15 Mal schwer sexuell missbraucht haben. In der Nacht des 26. Juni wurde Paul dann endlich von Polizisten befreit.

Außer dem sexuellen Missbrauch wird Werner C. auch der Besitz von Kinderpornos vorgeworfen. Laut Anklage fanden Ermittler über 3000 kinderpornografische Dateien: 2501 Fotos und 642 Videos. Werner C. sitzt in Untersuchungshaft und hat laut Staatsanwaltschaft gestanden.

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