In Bereitschaftspause: Kindesmissbrauch per Skype-Liveschaltung: Klinik-Arzt (50) aus Bayern schaut live Kindesmissbrauch zu – Später verging er sich selbst an dem Kind.

Stefan R. (50) bezahlte eine Mutter, um ihre Tochter missbrauchen, nachdem er einem Missbrauch zuvor live zugesehen hatte Foto: Siegbert Heiland

Quedlinburg – Kindesmissbrauch per Skype-Liveschaltung: Ein Klinik-Arzt (50) aus Bayern nutzte seine Bereitschaftspause, um im Krankenhaus auf seinem Handy zuzuschauen, wie ein Mädchen (13) von anderen Pädophilen missbraucht und dabei gefilmt wird! Später verging er sich selbst an dem Kind.

Mediziner Stefan R. sitzt seit Mittwoch auf der Anklagebank des Landgerichts Magdeburg. Er gehörte seit 2013 zur Kundschaft von Ines H. (37). Die Frau aus Quedlinburg verkaufte jahrelang ihre minderjährigen Töchter für kranke Sex-Spiele.

Die Mutter und drei ihrer pädophilen Freier, darunter ein Strategie-Berater aus Niedersachsen, sitzen bereits in Haft. Der angeklagte Oberarzt erklärt dem Gericht: „Ich bereue die Taten, zahle deshalb 10 000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer.“

Laut Anklage (Az. 23 Ns 821 Js 74526/15) schaute der Chirurg 2013 während seiner Dienstzeit im Bereitschaftszimmer der Klinik bei der Liveübertragung zu.

Im Jahr darauf fuhr er nach Wernigerode (Sachsen-Anhalt) um die Mädchen selbst zu missbrauchen. Der Sex-Mutter bezahlte er jeweils 800 Euro.

Wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen und dem Bezug kinderpornographischer Schriften hatte das Amtsgericht Wernigerode den Akademiker im vergangenen November zu 39 Monaten Haft verurteilt.

Das Urteil erscheint dem Bayern jedoch zu hart. Er will erreichen, dass das Berufungsgericht die Strafe so stark absenkt, dass sie zur Bewährung ausgesetzt werden kann.

Die Richter des Landgerichts Magdeburg schickten die Sex-Mutter für knapp fünf Jahre, den Strategie-Berater aus Gifhorn für drei Jahre hinter Gitter.

Den ältesten Freier des Quedlinburger Pädophilen-Ringes, Rentner Heinz-Dieter D. (68), verurteilten sie zu 11 Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

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