Kein Geständnis! Richter knallhart: Fünf Jahre Knast für Sex-Täter

Er hat den Jungen missbraucht, der einmal sein Schwager werden sollte. Fast 20 Mal verging sich Peter W. (51, Namen geändert) an dem Jungen. Der war beim ersten Übergriff erst acht Jahre alt…

Vertrauen ausgenutzt

W. nutzte das Vertrauen des Jungen schändlich aus. Er war nicht nur sein Jugendbetreuer im Schwimmverein, sondern kümmerte sich auch als Lebensgefährte seiner Schwester  häufig um Sven A. (heute 31).

Jahrelanges Schweigen

16 Jahre lang hatte das Opfer geschwiegen. Vor allem, weil seine Schwester W. inzwischen geheiratet, ihm zwei Kinder geschenkt hatte. Nachdem sich W. aufgrund seiner Homosexualität  getrennt hatte, es zu einem Streit kam, brach es aus Sven A. heraus. Seiner heutigen Verlobten offenbarte er, was ihm passiert war.

Noch heute Albträume

Als A.  vor Gericht ausgesagte, war das dem Ex-Schwager sichtbar unangenehm. Der 51-Jährige wurde auf seinem Stuhl immer kleiner. Sven A. leidet noch heute unter Albträumen. Immer, wenn er kalten Zigarettenrauch riecht, der ihn an W. erinnert, kommen die Erinnerungen zurück.

Opfer im Verhör-Marathon

Der ehemalige Jugendbetreuer kassierte fünf Jahre Knast. Mit einem Geständnis hätte er sich  zwölf bis 18 Monate Strafrabatt sichern können, hielt ihm Richter Wolfgang Schmitz-Justen vor. Doch  dazu hatte sich W. nicht durchringen können. Sein Opfer hat der 51-Jährige damit erneut schwer zugesetzt: An zwei Verhandlungstagen vernahmen die Richter Sven A. insgesamt knapp zehn Stunden lang.

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Backhaus

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