Kinderporno-Affäre Diesen Pakt schloss Magier Jan Rouven mit dem Staatsanwalt

Las Vegas –

Wende im Fall Jan Rouven!

Der deutsche Magier schloss vor Gericht in Las Vegas einen Pakt mit dem Staatsanwalt und bekannte sich der Kinderpornografie schuldig. Im Gegenzug erhofft er sich dafür einen Strafrabatt – fünf statt 80 Jahre.

Christoph Baaden, in dessen erfolgreichen US-Dokumentarfilm „The Magicians“ Rouven eine Hauptrolle spielt, hatte den 30-Jährigen in der Untersuchungshaft besucht. Der Eindruck, den der Berliner Filmemacher hatte: „Jan war optimistisch. Als ob er sich nicht darüber im Klaren war, welche Konsequenzen das Urteil für sein Leben hatte.“

Strafzuschlag wegen der Masse an Kinderpornos

Verteidiger Jess Marchese will Richterin Gloria Navarro um ein milderes Urteil bitten. Fünf Jahre schweben ihm vor. Aber Prozessbeobachter sagen, dass die Masse der Kinderpornos, die bei Rouven gefunden wurden, einen Strafzuschlag bringen.

Obwohl der ehemalige Show-Star des Hotels Tropicana den Umfang vor der Richterin herunterzuhandeln versuchte. Unter den 9000 Bildern und Videos, die über Längen von fünf Minuten bis zu einer Stunde Szenen mit Jugendlichen und Tieren zeigen, seien Duplikate gewesen.

Happige Geldstrafen

Außer Gefängnis stehen dem gebürtigen Frechener Geldstrafen bevor. 5000 Dollar pro Opfer, das auch in den Videos identifiziert werden kann. Und Verteidiger Marchese taxiert die Zahl auf 85.

Sein Kommentar: „Klar, dass Rouven nicht zufrieden ist, aber der Deal ist in seinem besten Interesse.“

Das Urteil wird am 16. März gefällt.

 

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