Kinderporno-Anklage in Kentucky Ex-Schulleiter durchsuchte Schülerhandys nach Nacktfotos

Im US-Bundesstaat Kentucky hat ein früherer Schulleiter freizügige Bilder von Schülern im Internet verbreitet. Um an die Fotos zu gelangen, konfiszierte er die Smartphones im Unterricht. Jetzt wurde Anklage erhoben.

In der US-amerikanischen Stadt Elizabethtown im Bundesstaat Kentucky wurde gegen einen früheren Schulleiter Anklage erhoben. Die Justiz wirft dem 36-jährige Stephen Kyle G. vor, kinderpornografisches Material besessen und weitergegeben zu haben. Der Mann legte ein Teilgeständnis ab.

G. gab in einem Verhör an, unter Pornosucht zu leiden. Des Weiteren gab er zu, in seiner Zeit als Schulleiter an einer Highschool auf konfiszierten Schülerhandys gezielt nach Nacktbildern gesucht zu haben. Er habe die Bilder anschließend im Internet auf einschlägigen Seiten weitergegeben.

Bereits im September 2016 begann die Polizei mit ihren Ermittlungen. Eine heute 20-Jährige hatte auf einer Internetseite, auf der Kinderpornos gehandelt werden, Nacktfotos von sich entdeckt, die sie im Alter von 15 Jahren an ihren damaligen Freund geschickt hatte. Die Frau alarmierte daraufhin die Behörden in Elisabethtown.

Bei einer Hausdurchsuchung fand die Polizei schließlich 60 kinderpornografische Inhalte bei G. Darunter waren auch Bilder der Frau, die die Polizei auf den Mann aufmerksam gemacht hatte. Wenige Tage nach seiner Festnahme im Oktober 2016 wurde G. aus dem Schuldienst entlassen.

Der zuständige Schulinspektor Sam Sanders nannte den Fall „eine beispiellose Situation“. Kollegen und Eltern waren schockiert. Nun muss G. sich vor einem Gericht verantworten.

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