Kinderschänder: Horror-Väter schändeten eigene Kinder – und boten sie zum Tausch an

51 Männer sollen Minderjährige vor laufender Webkamera missbraucht, Filme und Bilder ausgetauscht und Vergewaltigungen geplant haben. Zu dieser Erkenntnis kommt die norwegische Polizei nach der Zerschlagung eines Pädophilennetzwerks. Das weckt böse Erinnerungen.

Nach der Aufdeckung mehrerer pädophiler Netzwerke im Internet durch die Polizei im norwegischen Bergen sind am Dienstag auch in anderen Landesteilen Verdächtige festgenommen worden. 51 Männer, die im sogenannten Darknet Kinder missbraucht und Filmmaterial davon verbreitet haben sollen, konnten identifiziert werden. „Die Sache ist erschreckend groß“, sagte die Leiterin der Ermittlungen Hilde Reikrås dem norwegischen Fernsehen NRK. Es sei mit weiteren Festnahmen zu rechnen.

Pädophilen-Netzwerk in Norwegen aufgedeckt

Seit Januar hatte ein Team von 25 Ermittlern das Treiben beobachtet. Die Männer tauschten nicht nur kinderpornografisches Material aus, sie verabredeten sich auch zu Misshandlungen von Kindern. In einem Chat besprachen etwa zwei Männer konkret, wie sie ein Mädchen entführen und vergewaltigten wollten. Andere bestellten Liveübertragungen von sexuellen Handlungen mit Minderjährigen. Ein Mann bat um „Tipps“, wie er sein Kind, das demnächst geboren werde, sexuell misshandeln könne.

Horror-Väter schändeten eigene Kinder – und boten sie zum Tausch an

Das weckt böse Erinnerungen an einen Fall in der Schweiz. Dort hatten zwei Väter ihre eigenen Söhne missbraucht und sie anderen Männern zum Sex angeboten. In einem Online-Forum für Pädophile sollen sie sich kennen gelernt haben. Wenn Sie sich trafen, waren ihre sechs und sieben Jahre alten Söhne stets dabei, wie die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet. Mit K.o-Tropfen wurden die beiden Kinder betäubt, dann missbrauchten sie sie. Zudem bot einer der Väter seinen Sohn noch anderen Pädophilen an – für 300 Euro. Einer davon war ein vorbestrafter Kinderschänder aus Gotha. Zum Tausch brachte er ebenfalls den Sohn seiner Freundin mit. Das wurde den Vätern zum Verhängnis.

Bei einer Hausdurchsung in Gotha fanden die Fahnder Bilder der missbrauchten Kinder. Sie leiteten Ermittlungen ein und stießen auf die Horror-Väter. Nun sitzen sie 13 Jahre bzw 9,5 Jahre hinter Gittern.

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