Kindesmissbrauch in Vereinen Jetzt äußert sich FIFA-Boss Infantino

Singapur –

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat zum Missbrauchsskandal im englischen Fußball klar Stellung bezogen.

„Es darf null Toleranz geben“, sagte der Boss des Fußball Weltverbandes angesichts der jüngsten Entwicklungen beim Summit der FIFA-Exekutive in Singapur.

„Es gibt nur wenige Dinge im Leben, nicht nur im Fußballer-Leben, die schlimmer sind als Kindesmissbrauch. Das Thema muss ernst genommen werden“, machte der Schweizer Infantino (46) deutlich.

55 Klubs sollen in den Skandal verwickelt sein

Zuletzt war bekannt geworden, dass es in England zahlreiche Vorfälle gegeben hat. 55 Klubs sollen in den Skandal verwickelt sein.

Betroffene darunter frühere Nationalspieler sollen als Kinder und Jugendliche meist in den 80er- und 90er-Jahren von Trainern oder Scouts auch großer Klubs sexuell missbraucht worden sein.

Infantino sagte, dass Täter im Falle einer bewiesenen Schuld „ohne Frage“ aus dem Fußball verbannt und wegen krimineller Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

„Wir müssen intensiver hinschauen, um präventiv potenziellen Kindesmissbrauch zu verhindern“, so der FIFA-Boss weiter.

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