Mehrjährige Haftstrafe für Täter Vater filmte sexuellen Missbrauch seiner Kinder

Schwerin. Die Polizei hat bei der Untersuchung eines Handys schweren sexuellen Missbrauch entdeckt. Dessen Besitzer wurde am Donnerstag wegen der Verbrechen an seiner kleinen Tochter und seinem Stiefsohn zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Das Landgericht Schwerin hielt dem Mann aus Wismar in seinem Urteil zugute, dass er den Kindern mit seinem umfassenden Geständnis eine Aussage vor Gericht ersparte.

Aufgeflogen war der anderthalb Jahre dauernde sexuelle Missbrauch dank der Anzeige einer Frau. Deren minderjährige Tochter war im Internet mit dem Mann in Kontakt gekommen, wie ein Gerichtssprecher sagte. Dabei sei es dem Mann offenbar um eine sexuelle Annäherung gegangen. Daraufhin habe die Polizei das Handy des Mannes untersucht, um den Chatverlauf nachzuvollziehen. So seien die Ermittler auf die Aufnahmen vom sexuellen Missbrauch der Kinder gestoßen.

Der 37-Jährige hatte die Taten vor Gericht gestanden. Demnach missbrauchte er seine anfangs sechs Jahre alte Tochter 23 Mal sexuell. Den zwei Jahre älteren Stiefsohn missbrauchte er acht Mal. Manche Taten filmte er. Der Mann lebte getrennt von seiner Familie. Alle zwei Wochen sah er die Kinder. Am letzten Verhandlungstag sagte der Täter, er bereue sein Tun. „Ich möchte mich in aller Form entschuldigen für das, was ich getan habe.“

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