Missbrauch 23-jährige wie Sklavin gehalten – Prozess gegen Ruppichterother geplatzt

Bonn/Ruppichteroth – Der Fall hatte bereits im Vorfeld für großen Wirbel gesorgt, weil er an das sogenannte „Horrorhaus in Höxter“ erinnerte.

Am Freitag sollte der Prozess gegen das angeklagte Ehepaar aus Ruppichteroth eröffnet werden, dem vorgeworfen wird, eine damals 23-jährige Mitbewohnerin über Monate misshandelt, sexuell missbraucht und auch eingesperrt zu haben. Gestern jedoch erreichte die Dritte Große Strafkammer die Nachricht, dass der 48-jährige Ehemann schwer erkrankt ist.

Damit platzt das Verfahren vor dem Bonner Landgericht, wie Gerichtssprecher Bastian bestätigte. Wegen der schweren Erkrankung des Frührentners sei nicht auszuschließen, dass er nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann und dass gegen seine Ehefrau alleine verhandelt wird.

ie Bonner Staatsanwaltschaft hatte die Eheleute, beide ausgebildete Sanitäter, wegen gefährlicher Körperverletzung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung sowie Freiheitsberaubung in neun Fällen angeklagt.

Zwischen August 2013 und Februar 2014 sollen sie das Mädchen wie eine Gefangene gehalten haben.

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