Missbrauch: Weiteres Opfer meldet sich JUSTIZ Ermittlungen gegen Lehrer der Werner-von-Siemens-Schule dauern an Werner-von-Siemens-Schule: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs gegen einen 40-jährigen Lehrer.

Kurz vor den Weihnachtsferien hatten Staatsanwaltschaft und Schulleitung die Klassen mit Infoblättern über die Vorfälle aufgeklärt und vertraulich weitere Betroffene gesucht. Darauf habe sich ein weiterer Jugendlicher gemeldet, berichtete Oberstaatsanwalt Uwe Braun. Damit gehen die Ermittler von nunmehr fünf betroffenen Schülern aus.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener gegen den 40 Jahre alten Lehrer. Er soll über Online-Chats Kontakt zu den Jugendlichen gesucht und diese dazu gebracht haben, sexuelle Handlungen an sich selbst im Bild festzuhalten.

Vernehmungen laufen noch

In einem Fall sei es zu einigen persönlichen Treffen gekommen. Die genauen Umstände sind noch nicht geklärt. Die Vernehmungen liefen noch, sagte Oberstaatsanwalt Braun.

Die Vorfälle sollen sich zwischen Herbst 2015 und Herbst 2016 ereignet haben. Aufgeflogen war das Ganze, als Eltern eines Schülers ein Chat auf dessen Handy aufgefallen war. Sie informierten die Schulleitung, diese rief die Polizei. Am Tag nach dem Bekanntwerden des Geschehens hatte die Polizei auch die Wohnung des Lehrers durchsucht und dort Computer, Laptop und Handy sichergestellt. Der Lehrer ist vom Dienst suspendiert worden.

Die Werner-von-Siemens-Schule ist eine berufsbildende Schule, sie wird von etwa 2300 Schülern ab dem 16. Lebensjahr besucht.

 

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