Missbrauchte 27-Jähriger Flüchtling eine 14-Jährige gleich zweimal? Staatsanwaltschaft Anklage hat erhoben

Unter dieser Autobahnbrücke der A 560 in der Nähe des Allner Sees soll der 27-Jährige das Mädchen vergewaltigt haben. Foto: Ralf Rohrmoser-von Glasow

Bonn/Hennef – Ein „Nein“ wollte er nicht akzeptieren.

Nachdem Lisa (14, Namen geändert) immer wieder seine Annäherungsversuche abgeblockt hatte, nutzte Ben A. (27)  offenbar eine günstige Gelegenheit: Am Allner See vergewaltigte er die gerade 14-Jährige gleich zweimal! Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Mädchen schlich sich von zu Hause weg

Am 17. Mai hatten sich Lisa und der Mann aus Eritrea verabredet. Sie kennen sich seit zwei Jahren, haben sich angefreundet. Lisa wollte sich von A. Geld leihen. 80 bis 100 Euro. Dafür hatte sich das Mädchen abends aus der Wohnung der Mutter davongeschlichen.

„Habe mich in dich verliebt“

Der Asylbewerber hatte zunächst mit Kumpels am See gesessen, Alkohol getrunken. Als Lisa, der er kurz zuvor gestanden hatte, sich in sie verliebt zu haben, dazu kam, meinte er, sie solle mitkommen ein Stück weg vom See, er wolle sich ungestört mit ihr unterhalten.

An einer einsamen Stelle, so die Anklage, packte A. die 14-Jährige unvermittelt, zwang ihr einen Zungenkuss auf. Als Lisa ihn mit einem „Lass das!“ abwehrte, wurde A. sauer.

A. schleifte das Mädchen zum Siegufer

Er schleifte das Mädchen bis kurz vor das Siegufer. Eklig: A. hielt Lisa sogar fest, während er urinierte. Dann zwang er das Mädchen zum Oralverkehr.

Lisa weinte, hoffte wohl, das Schlimmste überstanden zu haben. Doch dann glitt die 14-Jährige aus, stürzte – und A. nutzte die Gelegenheit, Lisa erneut zu missbrauchen.

Opfer vertraute sich Freunden an

Als sich Freunde von Lisa näherten, sich das Mädchen dem Quartett gleich anvertraute, suchte Ben A. das Weite. Er wurde später in der Nacht am Hennefer Bahnhof geschnappt. Er bestreitet, Lisa etwas gegen ihren Willen angetan zu haben. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

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