Mutter (37) pumpt Tochter (†4) mit Drogen voll: Sie wollte ungestörten Sex haben

„Ich hasse dich, du kleiner Bastard“

Es sind schwere Vorwürfe, die sich Michala Pyke c und ihr Ex-Partner John Rytting (40) aus England anhören müssen. Das Paar soll Pykes kleine Tochter Poppy Widdison regelmäßig mit Drogen gefüttert haben, weil sie ungestörten Sex haben wollten. Poppy überlebte den Drogenkonsum nicht und starb im Juni 2013 mit nur vier Jahren. Nun beginnt der Prozess gegen die Mutter des Mädchens und ihren damaligen Liebhaber.

Wie die ‚Daily Mail‘ berichtet, sagte einer von Pykes Nachbarn vor Gericht aus, dass Pyke von Grund auf ein jähzorniger Mensch sei: „Sie hatte einen kurzen Geduldsfaden“.  Außerdem soll die 37-Jährige ihre kleine Tochter häufig angeschrien und heftig beleidigt haben. „Ich hasse dich, du kleiner Bastard“, soll Pyke ihrer Tochter zugeschrien haben. Generell habe Pyke seit dem Tag ihres Einzugs im Jahr 2011 nur gebrüllt und geflucht. Opfer ihrer Wutattacken sei in den meisten Fällen die kleine Poppy gewesen. „Es war keine normale Erziehung“, erinnerte sich Nachbarin Linda Roberts.

Schlimm genug, dass die Vierjährige sich vermutlich täglich Beleidigungen anhören musste, doch die Wut ihrer Mutter sei mehrfach über das Verbale hinausgegangen. Pyke und ihr damaliger Freund, John Rytting, sollen Poppy geschlagen und ihr darüber hinaus verschiedene Drogen verabreicht haben, die sie scherzhaft „Smarties“ nannten. So wollten sie sicherstellen, dass das kleine Mädchen ihr Liebesleben nicht störte. Das Paar bestreitet die Vorwürfe jedoch. 

Pyke und Rytting gaben zu, dass Poppy in ihrem Haus ungehindert an Drogen hätte gelangen können. Dass das Paar Cannabis oder Methadon besaß, um es zu konsumieren oder jemandem einzuflößen, bestreitet es aber. Allerdings gab Pyke offen zu, dass sie ihre Tochter emotional misshandelt hat. Ebenso bestreitet Ryttings nicht, Kontakt zu illegalen Drogen gehabt zu haben. 

Poppy regungslos und blau angelaufen im Haus gefunden

Am 9. Juni 2013 fanden Notärzte die regungslose Poppy in ihrem Zuhause – sie war blau angelaufen und atmete nicht mehr. Sie wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Doch die Vierjährige hatte keine Chance. Bereits am nächsten Tag wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet und das kleine Mädchen starb. Die genaue Todesursache blieb bisher ungeklärt. Vermutet wird eine Überdosis Drogen, die ihre Mutter, Michala Pyke, ihr verabreicht haben soll. Bisher bestreitet die 37-Jährige die Tat jedoch.

Belastend ist allerdings die Tatsache, dass in Poppys Haaren Spuren von Drogen gefunden wurden. Außerdem schickte Pyke ihrem damaligen Freund eine Nachricht, in der sie ihn bat, Poppy einen „blauen Smartie“ zu geben. Gemeint war damit das Medikament ‚Diazepam‘, das zur Behandlung von Angstzuständen und als Schlafmittel verwendet wird.

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