MUTTER ERHEBT SCHWERE VORWÜRFE Kita-Erzieher fesselten meinen Sohn

Kompetenz für Kinder“ – so lautet der Leitspruch der gemeinnützigen Fröbel GmbH. Doch in dem von ihr betriebenen Kindergarten „St. Maria Immaculata“ in Essen-Borbeck kam es offenbar zu skandalösen Vorfällen.

Beim Mittagessen wurde ein Junge (3) von einer Erzieherin mit einer Kinderschürze an den Stuhl gefesselt. Ein anderes Mädchen klagte über Schmerzen am Bein, weil eine Erzieherin gegen ihren Stuhl trat und dabei auch ihr Bein traf.

Erst als das Mädchen seiner Mutter davon erzählte, wurden die Vorfälle am Dienstag voriger Woche bekannt. „Wir sind den Vorwürfen sofort nachgegangen. Es wurden Gespräche mit den Mitarbeiterinnen, dem Elternrat und den Eltern des Kindergartens geführt. Wir gehen von einer einmaligen derartigen Situation aus“, bestätigte Tibor Hegewisch, Sprecher der Fröbel GmbH.

Der Träger informierte den Landschaftsverband Rheinland und dasJugendamt als zuständige Aufsichtsbehörden. Die Konsequenzen: „Drei Mitarbeiterinnen sind seitdem nicht mehr in der Einrichtung tätig, davon eine auf eigenen Wunsch“, so Hegewisch weiter.

Wer ist der Betreiber?

Die Fröbel Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin ist nach eigenen Angaben Deutschlands größter überregionaler Träger von Kindertageseinrichtungen und Mitglied im paritätischen Gesamtverband. Sie betreibt über 150 Krippen, Kindergärten und Horte sowie Einrichtungen im Bereich Hilfen zur Erziehung. Bundesweit werden zur Zeit über 13 000 Kinder von rund 2900 Mitarbeitern betreut.

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