Prozess um Kindesmissbrauch in Düsseldorf

Vor dem Düsseldorfer Landgericht geht es am Freitag (02.12.2016) um den Fall eines Jungen aus der Schweiz. Der Zwölfjährige war im Juni von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei in Düsseldorf aus der Wohnung eines Kochs befreit worden. Dem Angeklagten wird unter anderem schwerer sexueller Kindesmissbrauch vorgeworfen.

Um die Schuldfrage geht es in dem Prozess nicht mehr. Der Koch, in dessen Wohnung auch umfangreiches kinderpornografisches Material gefunden wurde, hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Danach hatte er den Zwölfjährigen über ein Internet-Konstruktionsspiel kennengelernt und den Jungen überredet, zu ihm zu kommen.

Gutachter sieht verminderte Schuldfähigkeit

Laut Anklage hat der Koch den Jungen am 18. Juni in der Schweiz abgeholt und mit Bus und Bahn nach Düsseldorf gebracht. In seiner Wohnung soll er den Zwölfjährigen mehrfach missbraucht haben. Wie es heißt, hat ein Gutachter den Angeklagten wegen seiner ausgeprägten pädophilen Neigung als vermindert schuldfähig eingestuft.

Urteil soll am 9. Dezember fallen

Für den Prozess sind zunächst bis zum 9. Dezember drei Verhandlungstage angesetzt. Der Junge und seine Mutter werden nach Angaben ihres Anwalts nicht zur Verhandlung nach Düsseldorf kommen.

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