Prozess Verurteilter Kinderschänder grapscht wieder nach Jungen

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Moabit –

Vor 34 Jahren wurde Kinderschänder Bernd K. (56) das erste Mal verurteilt. Es folgten etliche Strafen. Und das Verbot, sich Kindern zu nähern. Er machte sich wieder an einen Jungen ran.

Zum Prozess kam er nun mit Rollator und schwer atmend. Verlegenes Grinsen, als die Anklägerin die Vorwürfe verlas: „Er sprach den Jungen mit sexualbezogenen Absichten an.“ Bernd K. habe Leon an der Bushaltestelle Schäferberg (Wannsee) kräftig am linken Arm gepackt und verlangt: „Komm mit in den Wald.“

Leon war damals eher schmächtig. Doch er wehrte sich, konnte sich losreißen. Der verurteilte Sex-Täter soll ihn bedroht haben: „Komm endlich mit, sonst töte ich dich.“ Der Schüler: „Sein Griff war fest, machte mir Angst.“ Ein rettender Engel kam in Gestalt einer Autofahrerin: Julia K. (26). Sie hatte die Szene bemerkt, hatte ein ungutes Gefühl, stoppte: „Als ich ausstieg, ging der Mann weg.“ Bernd K. aber leugnet Sex-Absichten: „Ich war zufällig an der Bushaltestelle, sah den Jungen und wollte mit dem nur ein bisschen quatschen.“ Die Richterin: „Warum hielten sie einen wildfremden Jungen fest?“ Bernd K.: „Habe nur ein bisschen zu doll zugegriffen.“ Fortsetzung folgt.

Ebenfalls als Wiederholungstäter wurde Andreas F. (49) der Prozess gemacht. Sex-Übergriffe auf drei Nachbars-Kinder in Marzahn laut Anklage. Er bestritt. Das konsequente Urteil gegen Andreas F.: sieben Jahre Haft und danach Sicherungsverwahrung.

– Quelle: http://www.berliner-kurier.de/25495362 ©2017

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