Renter (70) rechtfertigt Sexshows mit Kindern

Symbolbild
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In Dänemark wird ein Rentner angeklagt, weil er in 346 Fällen Vergewaltigungen und andere sexuelle Missbräuche von Kindern auf den Philippinen über das Internet bestellt und im Internet über einen Livestream mitverfolgt haben soll. Die meisten dieser Bestellungen hat der Angeklagte zugegeben. Am zweiten Prozesstag am Mittwoch versuchte der Angeklagte nun, seine Taten zu rechtfertigen.

Der 70-Jährige behauptete, er habe mit den «Vergewaltigungen auf Bestellung» etwas Gutes tun wollen. «Ihnen fehlt Geld für Kleidung, die Eltern sind krank und müssen ins Krankenhaus», sagte der 70-Jährige am Mittwoch im Prozess in Glostrup bei Kopenhagen. «Ich habe die Schwäche, dass ich schlecht Nein sagen kann, wenn sie um Hilfe bitten.»

Kinder waren gemäss Anklage teils unter 12 Jahre alt

Der Pensionär soll die Taten von 2011 bis 2016 von seinem Computer aus über einen Livestream verfolgt und Anweisungen gegeben haben, was den Kindern angetan werden solle.

Der 70-Jährige gab seine Rolle bei den Missbräuchen in den meisten Fällen zu, erklärte aber, keine Sexshows mit Kindern unter zwölf Jahren bestellt zu haben. Gemäss der Anklageschrift war das jüngste Opfer aber drei Jahre alt.

Der Weiteren bestreitet der Angeklagte, dass es sich um Vergewaltigungen gehandelt habe. «Es war entscheidend für mich, dass sie ein Lächeln auf den Lippen hatten», sagte der Angeklagte. Ein Urteil soll im Juni fallen.

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