Schwerer sexueller Missbrauch – Kinder durchlebten einen wahren Albtraum: Vom eigenen Vater misshandelt und vergewaltigt.

Ein 39-jähriger Mann wurde vom Bielefelder Landgericht zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine Kinder durchlebten einen wahren Albtraum: Vom eigenen Vater misshandelt und vergewaltigt.

Der Prozess wurde komplett unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Sogar die Anklage wurde hinter verschlossenen Türen vorgetragen, so das Westfalen-Blatt.

Der Angeklagte legte direkt ein umfangreiches Geständnis ab, um seinen Kindern detaillierte Aussagen zu ersparen. Doch ihr Leben war für fast drei Jahre eine absolute Qual.

Im Sommer 2013 begann die Leidenszeit seiner zwei Kinder. Zu der Zeit trennte der 39-Jährige sich aus seiner zweiten Ehe. Er verfiel seiner alten Drogensucht, die er laut seiner Aussage schon seitdem 14. Lebensjahr habe.

Die Misshandlungen und Vergewaltigung begann bei einer Autofahrt mit seiner damals zehnjährigen Tochter. Der gelernte KFZ-Mechaniker legte einen kurzen Stop ein. Da näherte er sich seiner eigenen Tochter sexuell.

Diese Fahrten soll der Mann immer häufiger aufgesucht haben, um seine Lust zu befriedigen, so die Auffassung des Richters. Ab Februar 2014 soll es dann auch in der Wohnung zu Übergriffen gekommen sein.

Ab April war dann auch der damals 13-jährige Sohn ein Opfer der Übergriffe. Beide Kinder sollen von dem eigenen Vater unter Drogen gesetzt worden sein, um sie „gefügiger“ zu machen, sagte der Vorsitzende Richter Carsten Nabel laut der Tageszeitung.

Zudem soll er sogar Videomaterial über seine Kinder gesammelt haben. Jedoch konnten die Beamten nichts bei dem arbeitslosem Espelkamper sicherstellen.

Hinter verschlossenen Türen beschrieben die Kinder von einer starken Veränderung ihres Vaters während dieser Zeit. Sie waren jedoch stets in Sorge, dass ihr Vater dafür bestraft werden würde und schwiegen deswegen.

Bei der Misshandlung und Vergewaltigung kam es auch zu Verletzung, die der Angeklagte aber wohl missachtete – ebenso wie das Flehen seiner Kinder, dass er aufhören solle.

Nun hat ihn das Bielefelder Landgericht wegen zehnfachen schweren Missbrauchs von Schutzbefohlenen, vorsätzlicher Körperverletzung sowie dem vierfachen Missbrauch von Widerstandsunfähigen zu achteinhalb Jahren Haft verknackt. Ebenso die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt.

 

Blog via E-Mail abonnieren

Gib deine E-Mail-Adresse an, um diesen Blog zu abonnieren und Benachrichtigungen über neue Beiträge via E-Mail zu erhalten.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Wordpress Anti-Spam durch WP-SpamShield