Sexueller Missbrauch 60-Jähriger Angeklagter legt Teilgeständnis ab und gesteht Übergriffe auf kleine Kinder

Justizia (Symbolbild) Foto: imago

Berlin –

Ein 60-jähriger Mann hat im Prozess um sexuelle Übergriffe auf zwei kleine Kinder ein Teilgeständnis abgelegt. Er habe von einem vier Jahre alten Mädchen kinderpornografische Bilder gemacht, erklärte der Angeklagte vor dem Berliner Landgericht. Den Vorwurf, er habe vor etwa zehn Jahren einen Jungen vergewaltigt, wies der vorbestrafte Mann zu Verhandlungsbeginn am Donnerstag zurück.

Dem 60-Jährigen wird schwerer sexueller Missbrauch von Kindern sowie der Besitz von mehr als 300 kinderpornografischen Bilddateien zur Last gelegt. Zwischen August 2005 und August 2008 soll der Mann einen Jungen aus seinem Bekanntenkreis mindestens zweimal vergewaltigt haben. Zu den Taten sei es in der Wohnung der Eltern des Geschädigten gekommen. Im Juli 2013 soll der 60-Jährige in seiner Wohnung in Prenzlauer Berg sexuelle Aufnahmen von der kleinen Tochter eines Bekannten gefertigt und das Kind dabei angefasst haben.

Der Angeklagte sagte, er sei stark betrunken gewesen, als er mit seinem Handy die Bilder machte. Die Eltern hätten das Mädchen nach einer gemeinsamen Zecherei bei ihm gelassen. Das Kind habe sich „freiwillig fotografieren lassen”. In einer „Sammelsucht” habe er solche Aufnahmen von Kindern auch im Internet gesucht und dann auf seinem Computer gespeichert. „Ich wollte mir die Fotos von Zeit zu Zeit anschauen.” Der Prozess wird am 30. November fortgesetzt.

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