Tötete eine 23-Jährige ihr Baby für ein „unbeschwertes Leben“?

Das Kind war nach der Geburt verschwunden

Sie brachte ihr Baby in einer Gießener Klinik zur Welt, doch kurz darauf war es verschwunden. Schnell keimte daher der Verdacht auf, dass die inzwischen 23-jährige Mutter ihr Neugeborenes getötet hat. Daher muss sich die junge Frau aus Waldsolms in Hessen wegen Mordes vor Gericht verantworten.

Niemand wusste, dass sie ein Kind erwartet

Offenbar hat sie die Schwangerschaft die ganze Zeit über geheim halten können. Weder ihr Lebensgefährte, noch ihre Familie ahnten, dass sie ein Kind erwartet.

In einem Gießener Krankenhaus soll sie es schließlich zur Welt gebracht haben. Kurz darauf, so die Anklage, sei sie aus dem Krankenhaus verschwunden – bei ihr der Säugling, den sie wenig später getötet haben soll.

Allerdings wurde die Leiche des Kindes bis heute nicht gefunden. Eine groß angelegte Suche im Wohnumfeld der Beschuldigten brachte kein Ergebnis.

Laut Anklage habe sie ihr „unbeschwertes Leben“ leben wollen wie bisher. Sie wollte schlicht nicht mit der großen Verantwortung einer Mutter leben. Das erkannte das Gericht als „niedere Beweggründe“ an und spricht daher von Mord.

In den polizeilichen Vernehmungen verstrickte sich die 23-Jährige außerdem oft in Widersprüche. Ihre Aussage, nach der das Kind in Obhut des albanischen Vaters sei, hält die Staatsanwaltschaft für unglaubwürdig.

Insgesamt 90 Zeugen sollen in den nächsten Monaten Licht ins Dunkel bringen.

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