Unglaublich – Sohn (9) in selbst gebauten Käfig vom eigenen Vater eingesperrt – Warum tut er das?

Bangkok – Er fürchtet um das Leben seines Sohnes. Deshalb hat der alleinerziehende Chamnan D. (38) aus Bangkok seinen Sohn Porrames (9) in einem selbst gebauten Holzkäfig eingesperrt.

Er tue es aus purer Sorge, berichtet die britische „Daily Mail”. Im Jahr 2012 trug Porrames nach einem Autounfall schwere Kopfverletzungen davon, damals war er gerade einmal vier Jahre alt. Ein traumatisches Erlebnis für den Jungen, er entwickelte Verhaltensprobleme.

Mutter ließ die Familie im Stich

Chamnans Frau trennte sich jedoch nach dem Unfall von ihm, sie wollte sich nicht weiter um den gemeinsamen Sohn kümmern und ließ ihn im Stich. Chamnan kümmerte sich nun allein um Porrames.

Doch der litt sehr unter der plötzlichen Trennung seiner Eltern und flüchtete immer wieder in die benachbarten Wälder, um sich dort zu verstecken. Manchmal auch splitterfasernackt. Später rannte er auch von der Schule weg.

Vater war verzweifelt

Der besorgte Vater aber musste tagsüber arbeiten, um sich und seinen Jungen versorgen zu können. Und er hatte niemanden, der sich ansonsten um Porrames kümmern konnte.

Der Vater war verzweifelt, baute einen 2 Meter mal 2, 50 Meter großen Holzkäfig. Bevor er jeden Tag zur Arbeit aufbrach, sperrte er seinen Sohn ein, damit der nicht abhauen konnte. Die Nachbarn kommen zum Käfig, um dem Jungen Nahrung zu geben.

„Habe keine andere Möglichkeit gesehen”

„Ich brachte ihn in viele Krankenhäuser und zu vielen Ärzten. Aber leider haben sich seine Symptome nie mehr gebessert. Ich hatte große Angst und Sorge um meinen Sohn und habe befürchtet, dass er in Gefahr ist und sich erneut verletzen könnte. Ich habe keine andere Möglichkeit mehr gesehen und ihm den Holzkäfig gebaut“, erklärt der Alleinerziehende der Zeitung.

Behörden ließen Vater Hilfe zukommen

Die Behörden haben mittlerweile reagiert: Sie ließen dem Vater zusammen mit dem örtlichen Roten Kreuzes eine Notbeihilfe zukommen, in Höhe von 3.000 Baht (rund 79 Euro), um ihm bei den Grundbedürfnissen zu helfen. Das ist mehr als ein Viertel des durchschnittlichen Verdienstes in dem Land.

Ein Mitarbeiter sagte: „Wir werden weiterhin versuchen, dem Jungen zu helfen, ihn zu heilen und eine Diagnose und eine medizinische Behandlung für ihn zu finden. Wir würden ihn gerne in einer Schule sehen, wo er in Sicherheit ist.”

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