Zwei Jahre auf Bewährung für Kindesmissbrauch

© Symbolfoto: dpa
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Im Sommer sorgte der „Pentagon-Prozess“ rund um einen 30-jährigen Familienvater aus der Donaustadt, der über mehr als ein Jahr hinweg seine damals zwölfjährige Nichte und deren 13-jährige Freundin missbraucht hat, für Aufsehen. Der Mann wurde damals zu einer Gefängnisstrafe von acht Jahren verurteilt. Am Montag wurde ein zweiter Mann aus dem Landkreis Deggendorf zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der heute 24-Jährige hatte mit der 13-Jährigen dreimal Geschlechtsverkehr, hinzu kamen weitere minderschwere Taten, die der Lagerist an dem Mädchen verübt hatte.

Oberstaatsanwalt Peter Wiesenberger schilderte in seiner Anklageschrift, dass sich der zum Tatzeitpunkt 23-jährige Lagerist und die damals Zwölfjährige im Sommer 2015 über WhatsApp kennengelernt hatten. Obwohl das Mädchen dem jungen Mann geschrieben hatte, dass sie erst zwölf Jahre alt sei und im Spätsommer 13 werde, suchte der Mann die Nähe des Kindes. Schon kurz darauf kam es zu zwei Treffen.

Amtsrichterin Julia Brunner verkündete eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Außerdem muss der Angeklagte 2000 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund Osterhofen bezahlen und sich einer ambulanten psychologischen Therapie unterziehen.

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